Für Bauinteressenten gibt es kein größeres Bedürfnis als ausreichende, persönliche Sicherheit. Und zwar im möglichst vielen Belangen. Dass diese deshalb gerne überprüfen möchten, ob sie in Ihrem Bauunternehmen ausreichende Sicherheit bekommen, ist folgerichtig absolut legitim.
Ein Bauunternehmen ist gut beraten, wenn es alles unternimmt, um mit wahren Begebenheiten und Fakten über Content-Marketing bereits im Internet einen Vertrauensvorschuss als echten Vorsprung bei Bauinteressenten zu generieren.
Was glauben Sie, wie Bauinteressenten auf Ihr Angebot reagieren, wenn Sie ohne Aufforderung alle Qualitätsbewertungen von Bauherren der letzten 25 realisierten Objekte offenlegen? Einen größeren Vertrauensbeweis über das zu erwartende Qualitäts- und Serviceprofil können sie als angehende Bauherren bei Wettbewerbern sicher nicht erwarten.
Wenn es um die Darstellung ihrer Qualitäts- und Serviceleistungen geht, sind Bauunternehmen nicht besonders innovativ. Nahezu alle machen, was sie immer schon gemacht haben. Sie verteilen vielfarbige Broschüren, Kataloge oder Hausprospekte und basteln im Internet ein wenig an ihrer Anbieter-Homepage und digitalen Werbeanzeigen herum.
Verantwortliche in Bauunternehmen aus den Bereichen Vertrieb und Marketing haben es immer selbst in der Hand: sie können alles machen, wie es immer gemacht wurde. Dann haben sie mit der Zeit zunehmend weniger Erfolg in der Akquise, der sich zeitverzögert im Verkauf bemerkbar macht.
Vertrauen entsteht im Bauch, nicht im Kopf. Misstrauen auch. Ohne Vertrauen dürfte es im privaten Haus- und Wohnungsbau nahezu unmöglich sein, einen Bauauftrag zu realisieren. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass das, womit ein Bauunternehmen positive Bauchgefühle bei Bauinteressenten auslöst, den Erfolg seiner Fachberater bzw. Verkäufer unterstützt.
Bauunternehmer sind in Marketingangelegenheiten eher träge. Es ist halt nicht ihr Metier. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie nicht nach Möglichkeiten suchen, wie sie über strategische Marketinginhalte den Umsatz und Gewinn ihres Bauunternehmens steigern könnten. Anstatt die Lösung in der Befriedigung der Primärbedürfnisse von Bauinteressenten zu suchen, gehen sie lieber in Preisgespräche: sowohl im Einkauf bei Nachunternehmern als auch im Verkauf bei Bauinteressenten.
Es klingt ein wenig illusionär, aber das geht in der Tat. Es fängt damit an, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was an Marketing- und Werbekosten derzeit im Bauunternehmen für welche Maßnahmen mit welchem Ergebnis anfällt. Eingeschlossen sind übrigens Gefälligkeitsbeträge für die Sportvereine der Kinder, den Kaninchenzuchtverein des Freundes, das Fitnessstudio der Frau, die Anstandsanzeigen in der regionalen Presse etc.
Im Zuge zunehmender Qualitäts-Transparenz der Marketing- und Akquisitionswelt durch Möglichkeiten, die das Internet heute bietet, verändern sich mehr und mehr auch Inhalte, die in Verkaufsgesprächen relevant sind.
Den Erfolg im Bauunternehmen bei gleichzeitiger Reduktion des Werbebudgets zu steigern, ist eine Frage der richtigen Akquisitionsstrategie. Bauunternehmern, die das machen, was immer schon gemacht wurde, gelingt das jedenfalls nicht. Sie werden nicht erfolgreicher, als sie es in der Vergangenheit waren.

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