NEUKUNDEN-AKQUISITION IM HAUS- UND WOHNUNGSBAU

Bauunternehmer sind in Marketingangelegenheiten eher träge. Es ist halt nicht ihr Metier. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie nicht nach Möglichkeiten suchen, wie sie über strategische Marketinginhalte den Umsatz und Gewinn ihres Bauunternehmens steigern könnten. Anstatt die Lösung in der Befriedigung der Primärbedürfnisse von Bauinteressenten zu suchen, gehen sie lieber in Preisgespräche: sowohl im Einkauf bei Nachunternehmern als auch im Verkauf bei Bauinteressenten.
Was wird nicht alles an Werbegeldern verschwendet, was bei näherer Analyse keinen Erfolg für die Akquisition und Neukundengewinnung bedeutet? Aber es wird ständig wiederholt, weil es immer schon so gemacht wurde! Dabei ist längst bekannt, dass konventionelle Werbemittel wie Imagebroschüren oder Hauskataloge nahezu keine neuen Aufträge generieren können.
Bauunternehmen, die mit der Zeit gehen, sind der Digitalisierung gegenüber aufgeschlossen, wenn es sich rentiert und entsprechend Sinn macht. Das gilt nicht nur für technische Abläufe bzw. Bereiche, sondern vor allem auch für die Außendarstellung ihrer Qualität, also für die Akquisition neuer Bauinteressenten und damit für neue, zusätzliche Bauaufträge.
Suchmaschinenoptimierung erhöht die Sichtbarkeit und damit die Wahrnehmung einer Website und deren Inhalte. Sie zielt auf die Verbesserung der Suchmaschinen-Treffer und ist als Fachgebiet innerhalb des Suchmaschinenmarketings definiert.
Die Gewinnung neuer Bauinteressenten ist für Bauunternehmen nicht über klassische Werbemittel zu beschleunigen oder zu verbessern. Genau wie bei neuen Bauaufträgen entscheidet am Ende die Qualität und Wertigkeit der persönlichen Kontakte und Gespräche über den zu erwartenden Erfolg. Zum persönlichen Gespräch muss es allerdings erst einmal kommen.
Angesichts der sich wandelnden Anforderungen von Bauinteressenten und eines altbackenen Marketing-Mix ist dieses Thema von strategischer Bedeutung. Die Zeiten, in denen Bauinteressenten noch mit bunten Bildern, schönen Häusern und mehr oder weniger interessanten Hausausstellungen eingefangen wurden, sind endgültig Geschichte.
So langsam kehren wir zu so etwas wie Normalität zurück. Das gilt auch für die Akquisition neuer Bauinteressenten und damit Neukunden. Die Zeiten, in denen Bauinteressenten von sich aus auf Bauunternehmen zukamen, sind allerdings vorbei. Die Produktivität einer gelungenen Auftragsakquisition rückt dadurch deutlich in den Vordergrund.
Welcher Bauunternehmer träumt nicht davon, irgendwann einmal der Qualitätsführer in den Augen der Bauinteressenten seines Einzugsgebietes zu sein und die dadurch entstehenden Vorteile zu nutzen? Dabei ist eine solche Positionierung auf seriöse Weise definitiv machbar, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Wer dauerhaft im Markt des Haus- und Wohnungsbaus erfolgreich sein will, braucht wahrnehmbare Unterschiede. Und zwar solche, die das Bauunternehmen scharf und eindeutig von Wettbewerbern abgrenzen. Starke Argumente also, die aus der Sicht von Bauinteressenten eine eindeutige Sprache für die Qualitäts- und Serviceleistung des Bauunternehmens sprechen.
Seit einigen Jahren gibt es den Begriff des „Influencer“. Dieser bezog sich zunächst auf Personen, die aufgrund ihrer Medienpräsenz und ihres Ansehens bekannt und positiv besetzt waren. Diese fungierten als Werbeträger und Multiplikatoren Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen in sozialen Netzwerken.

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