Artikel mit dem Tag "absatzsteigerung"



Wenn es um die Darstellung ihrer Qualitäts- und Serviceleistungen geht, sind Bauunternehmen nicht besonders innovativ. Nahezu alle machen, was sie immer schon gemacht haben. Sie verteilen vielfarbige Broschüren, Kataloge oder Hausprospekte und basteln im Internet ein wenig an ihrer Anbieter-Homepage und digitalen Werbeanzeigen herum.
Verantwortliche in Bauunternehmen aus den Bereichen Vertrieb und Marketing haben es immer selbst in der Hand: sie können alles machen, wie es immer gemacht wurde. Dann haben sie mit der Zeit zunehmend weniger Erfolg in der Akquise, der sich zeitverzögert im Verkauf bemerkbar macht.
Bauunternehmer sind in Marketingangelegenheiten eher träge. Es ist halt nicht ihr Metier. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie nicht nach Möglichkeiten suchen, wie sie über strategische Marketinginhalte den Umsatz und Gewinn ihres Bauunternehmens steigern könnten. Anstatt die Lösung in der Befriedigung der Primärbedürfnisse von Bauinteressenten zu suchen, gehen sie lieber in Preisgespräche: sowohl im Einkauf bei Nachunternehmern als auch im Verkauf bei Bauinteressenten.
Es klingt ein wenig illusionär, aber das geht in der Tat. Es fängt damit an, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was an Marketing- und Werbekosten derzeit im Bauunternehmen für welche Maßnahmen mit welchem Ergebnis anfällt. Eingeschlossen sind übrigens Gefälligkeitsbeträge für die Sportvereine der Kinder, den Kaninchenzuchtverein des Freundes, das Fitnessstudio der Frau, die Anstandsanzeigen in der regionalen Presse etc.
Was wird nicht alles an Werbegeldern verschwendet, was bei näherer Analyse keinen Erfolg für die Akquisition und Neukundengewinnung bedeutet? Aber es wird ständig wiederholt, weil es immer schon so gemacht wurde! Dabei ist längst bekannt, dass konventionelle Werbemittel wie Imagebroschüren oder Hauskataloge nahezu keine neuen Aufträge generieren können.
Der beste Weg, neue Bauinteressenten für die Qualitäts- und Serviceleistungen eines Bauunternehmens zu begeistern, führt über schriftliche, repräsentative Bewertungen, die von erfahrenen Bauherren stammen. Keiner kann schließlich die Leistungen seines Baupartners und die Zusammenarbeit mit diesem besser beurteilen.
Welcher Bauunternehmer träumt nicht davon, irgendwann einmal der Qualitätsführer in den Augen der Bauinteressenten seines Einzugsgebietes zu sein und die dadurch entstehenden Vorteile zu nutzen? Dabei ist eine solche Positionierung auf seriöse Weise definitiv machbar, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Es versteht sich von selbst, dass Bauunternehmer alle Register ziehen, um die Neukunden-Akquisition maximal zu unterstützen. Allerdings stellt sich das für Potenziale der digitalen Netzpräsenz ganz anders dar. Gerade im Internet, also dort, wo es am nötigsten wäre, werden brach liegende Chancen weder genutzt noch ausgereizt.
Um als Bauunternehmen für Bauinteressenten attraktiv genug zu sein, braucht es eine erkennbar scharfe Abgrenzung vom Wettbewerb im relevanten Marktumfeld. Gut, wenn diese einen klaren Mehrwert enthält. Besser, wenn dieser Mehrwert sich auf einem signifikanten Qualitäts- und Servicenutzen bezieht.
Wer dauerhaft im Markt des Haus- und Wohnungsbaus erfolgreich sein will, braucht wahrnehmbare Unterschiede. Und zwar solche, die das Bauunternehmen scharf und eindeutig von Wettbewerbern abgrenzen. Starke Argumente also, die aus der Sicht von Bauinteressenten eine eindeutige Sprache für die Qualitäts- und Serviceleistung des Bauunternehmens sprechen.

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