Artikel mit dem Tag "akquisitionspraxis"



Für Bauinteressenten gibt es kein größeres Bedürfnis als ausreichende, persönliche Sicherheit. Und zwar im möglichst vielen Belangen. Dass diese deshalb gerne überprüfen möchten, ob sie in Ihrem Bauunternehmen ausreichende Sicherheit bekommen, ist folgerichtig absolut legitim.
Bauunternehmer sind in Marketingangelegenheiten eher träge. Es ist halt nicht ihr Metier. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie nicht nach Möglichkeiten suchen, wie sie über strategische Marketinginhalte den Umsatz und Gewinn ihres Bauunternehmens steigern könnten. Anstatt die Lösung in der Befriedigung der Primärbedürfnisse von Bauinteressenten zu suchen, gehen sie lieber in Preisgespräche: sowohl im Einkauf bei Nachunternehmern als auch im Verkauf bei Bauinteressenten.
„Tue Gutes und rede darüber!“ Auch im Baugewerbe birgt dieses alte Sprichwort echte Chancen, um sich als Bauunternehmen im Wettbewerbsgetümmel des Marktumfeldes wirkungsvoll abzugrenzen und besser zu behaupten.
Je früher ein Bauunternehmen tatsächlich erbrachte Qualitäts- und Serviceleistungen seriös an Bauinteressenten heranträgt, desto größer wird die Chance auf den persönlichen Kontakt. Das bedeutet, in einer möglichst frühen Phase mit klaren und wahren Qualitäts-Botschaften von suchenden Bauinteressenten gefunden und wahrgenommen zu werden.
Welcher Bauunternehmer träumt nicht davon, irgendwann einmal der Qualitätsführer in den Augen der Bauinteressenten seines Einzugsgebietes zu sein und die dadurch entstehenden Vorteile zu nutzen? Dabei ist eine solche Positionierung auf seriöse Weise definitiv machbar, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Wer dauerhaft im Markt des Haus- und Wohnungsbaus erfolgreich sein will, braucht wahrnehmbare Unterschiede. Und zwar solche, die das Bauunternehmen scharf und eindeutig von Wettbewerbern abgrenzen. Starke Argumente also, die aus der Sicht von Bauinteressenten eine eindeutige Sprache für die Qualitäts- und Serviceleistung des Bauunternehmens sprechen.
Seit einigen Jahren gibt es den Begriff des „Influencer“. Dieser bezog sich zunächst auf Personen, die aufgrund ihrer Medienpräsenz und ihres Ansehens bekannt und positiv besetzt waren. Diese fungierten als Werbeträger und Multiplikatoren Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen in sozialen Netzwerken.
Preis und Leistung sind im Haus- und Wohnungsbau ein brisantes Thema. Nicht nur, weil sie oft unausgewogen und teilweise weit weg von Gut und Böse sind. Auch unter direkten Wettbewerbern einer Region kann es eklatante Preisunterschiede geben. Dass dabei die Leistungen in der Regel nicht vergleichbar sind, erfahren Bauinteressenten allerdings erst dann, wenn es zu spät ist.
Bauinteressenten stecken regelmäßig in einem Dilemma. Wenn es darum geht, die finale Entscheidung für ein Bauunternehmen zu treffen, stehen sie regelmäßig hilflos da. Das liegt unter anderem daran, dass sie auf der Suche nach ihrem Baupartner permanent verunsichert werden. Am Ende wissen sie nicht einmal mehr, wem sie was glauben können.
Abgesehen davon, dass der Aufwand für klassische Marketing-Maßnahmen immer höher und die Kosten-/Nutzen-Relation immer schlechter werden, verschlafen Bauunternehmen viele Chancen, sich zeitgemäß im Netz zu präsentieren. Dabei ist eine verbesserte Online-Präsentation preisgünstig und in Zeiten zunehmender Internet-Nutzung deutlich effektiver als Maßnahmen aus dem altbackenen Marketing-Mix.

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