Artikel mit dem Tag "baubetreuer"



Was glauben Sie, wie Bauinteressenten auf Ihr Angebot reagieren, wenn Sie ohne Aufforderung alle Qualitätsbewertungen von Bauherren der letzten 25 realisierten Objekte offenlegen? Einen größeren Vertrauensbeweis über das zu erwartende Qualitäts- und Serviceprofil können sie als angehende Bauherren bei Wettbewerbern sicher nicht erwarten.
Wenn es um die Darstellung ihrer Qualitäts- und Serviceleistungen geht, sind Bauunternehmen nicht besonders innovativ. Nahezu alle machen, was sie immer schon gemacht haben. Sie verteilen vielfarbige Broschüren, Kataloge oder Hausprospekte und basteln im Internet ein wenig an ihrer Anbieter-Homepage und digitalen Werbeanzeigen herum.
Den Erfolg im Bauunternehmen bei gleichzeitiger Reduktion des Werbebudgets zu steigern, ist eine Frage der richtigen Akquisitionsstrategie. Bauunternehmern, die das machen, was immer schon gemacht wurde, gelingt das jedenfalls nicht. Sie werden nicht erfolgreicher, als sie es in der Vergangenheit waren.
In diesen Zeiten sind Erfolg in der Akquisition neuer Bauinteressenten und damit die Gewinnung neuer Bauaufträge kein Selbstläufer mehr, wie es in den Jahren 2014 bis 2019 oft genug der Fall war. Aktuelle Auslastung kommt wesentlich aus vorigem Jahr Mittlerweile haben viele Bauunternehmer bemerkt, dass ihre bisherige Auslastung 2020 nicht aus neuen Bauaufträgen des laufenden Jahres stammt, sondern den Nachwehen der Verkaufsentwicklung 2019 zu verdanken ist.
Wer dauerhaft im Markt des Haus- und Wohnungsbaus erfolgreich sein will, braucht wahrnehmbare Unterschiede. Und zwar solche, die das Bauunternehmen scharf und eindeutig von Wettbewerbern abgrenzen. Starke Argumente also, die aus der Sicht von Bauinteressenten eine eindeutige Sprache für die Qualitäts- und Serviceleistung des Bauunternehmens sprechen.
Ohne einen Vertrauensaufbau ist, von Zufällen abgesehen, im privaten Haus- und Wohnungsbau kein erfolgreiches Geschäft zu betreiben. Was aber bedeutet das und wie kann ein Vertrauensbildungsprozess mit Bauinteressenten nachhaltig initiiert und bis zum erfolgreichen Abschluss eines Bauvertrages unterstützt werden?
Wer als Bauunternehmer immer noch glaubt, mit mittlerweile überholten Werbemitteln genug neue Bauherren akquirieren zu können, befindet sich auf dem Holzweg. Ein paar schöne Häuser oder frisch begonnene Baustellen als Eye-Catcher auf der Anbieter-Homepage reichen heutzutage nicht mehr. Konkrete Qualitäts- und Serviceinformationen sind gefragt. Bauinteressenten haben in Sachen Informationsqualität gelernt: Sie stellen immer höhere Ansprüche an konkrete Qualitäts- und Serviceinformationen.
Bauunternehmer können sich in der Akquisition neuer Bauinteressenten durchaus eines umfangreichen Werkzeugkastens bedienen und sich dabei nach §3 des Kölner Grundgesetzes auf den Standpunkt stellen „Un et hätt noch immer jot jejange“. Für ein professionelles, zeitgemäßes Vorgehen reicht das allerdings längst nicht mehr aus.
Was wird nicht alles an Werbemitteln verballert in dem Glauben, Bauinteressenten damit etwas Gutes zu tun und ihnen den Weg zu einer Entscheidung zu erleichtern? Dabei haben diese doch schon z.B. 8 Imagebroschüren, 16 Hauskataloge oder 20 Kundenzeitschriften zuhause liegen, ohne durch diese Informationen auch nur einen einzigen Schritt weiter gekommen zu sein.
Die Menschen verbringen im Moment ganz klar deutlich mehr Zeit im Internet. Das birgt die Chance, über professionelle Onlinearbeit die Bekanntheit des Bauunternehmens deutlich zu stärken bzw. zu erhöhen. Potenzielle Kunden spazieren zuhause ungehindert durch die Online-Welt. Sie sind dabei auch bereit für weniger zielgerichtete Online-Recherchen. Wer jetzt als bekannter Qualitätsführer wahrgenommen wird, ist eindeutig im Vorteil!

Mehr anzeigen