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Vertrauen ist der Ausgangspunkt für jeden Bauauftrag. Zumindest in der privaten Bauwirtschaft. Wer es dort schafft, das Vertrauen seiner Bauinteressenten zu gewinnen, wird am Ende auch Sieger im Wettbewerb um den Bauauftrag sein.
Wer als Bauunternehmer eine zielführende Qualitätssicherung betreibt, zeigt Verantwortung. Nicht nur für seine Bauherrinnen und Bauherren, sondern für alle am Erstellungsprozess eines Objektes beteiligten Mitarbeiter, Nachunternehmer und Kooperationspartner.
Betrachten Sie das Thema Marketing und Werbung einmal aus der Sicht suchender Bauinteressenten. Von allen Seiten werden diese mit annähernd gleichartigen Werbematerialien überschüttet: Hier mit Imagebroschüren, dort mit Haus- und Produktkatalogen, Kundenzeitschriften oder ähnlichem.
Bunter, schriller, schöner, teurer: So oder so ähnlich entwickeln sich Werbung und Werbemaßnahmen auch in der Baulandschaft. Fragen nach dem Akquisitionserfolg einzelner Werbemittel in Sachen Auftragsgewinnung bleiben dagegen meist auf der Strecke.
Im Haus- und Wohnungsbau ist die Auftragsbeschaffung zeitlich, fachlich und persönlich ein aufwändiger Prozess. Vom Anfang bis zum Schluss sind mehrere Wettbewerber im Rennen und buhlen um die Gunst der Bauinteressenten. Anders verhält es sich, wenn zufriedene Bauherren ihren Baupartner empfehlen und damit für Aufträge und Umsatz im Bauunternehmen sorgen. Es lohnt also darüber nachzudenken, wie das Empfehlungsgeschäft des Bauunternehmens zielführend weiter ausgebaut werden kann.
Für viele Bauunternehmer sind Themen wie Marketing und Werbung eher lästig. Sie rauben ihnen die Zeit und machen nicht wirklich Spaß. Das kann sich schnell ändern, wenn Themen wie die Qualitäts- und Serviceleistungen in das Zentrum der Marketingaktivitäten rücken. Dann nämlich wird es nämlich plötzlich spannend, nicht nur für Bauinteressenten.
Qualität im Haus- und Wohnungsbau sollte besser belegt werden. Flotte Sprüche in der Werbung und Slogans mit viel Selbstdarstellung auf der Anbieter-Homepage gehören zwar zu den Standards, helfen Bauinteressenten allerdings nicht bei deren Entscheidungsfindung. Bauunternehmen können damit auch keine nachhaltige Abgrenzung erzielen, weil nahezu alle Wettbewerber so verfahren und Bauinteressenten eine Differenzierung eher erschwert wird.
Bauinteressenten suchen persönliche Sicherheit. Deshalb recherchieren sie im Internet immer auch um die von ihnen favorisierten Bauunternehmen herum. Sie wollen mehr finden als Werbeslogans oder flotte Sprüche auf schön gestalteten Homepages. Doch leider werden sie meistens nicht fündig und reagieren oftmals frustriert und enttäuscht.
Eine scharfe Abgrenzung von Mitbewerbern ist für Bauunternehmen kein einfaches Unterfangen. Über klassische Werbemittel ist sie nicht umsetzbar. Wenn diese über technische Finessen erfolgen soll, gerät die Kommunikation schnell an ihre Grenzen. Dennoch gibt es einen erfolgreichen Weg. Dieser führt über eine Berichterstattung zu geleistete Qualitäts- und Serviceleistungen aus der Sicht erfahrener Bauherren.
Nicht nur um der Qualitätssicherung willen sollten Haus- und Wohnungsbau-Unternehmen regelmäßig Kundenfeedbacks einholen. Diese lassen sich nämlich hervorragend zur Positionierung und Differenzierung als Qualitätsanbieter der Region einsetzen. Bauunternehmen generieren mit veröffentlichten Feedbacks eine Marktabgrenzung, die sie signifikant von Wettbewerbern unterscheidet.

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