Artikel mit dem Tag "bauherrenerfahrung"



Betrachten Sie das Thema Marketing und Werbung einmal aus der Sicht suchender Bauinteressenten. Von allen Seiten werden diese mit annähernd gleichartigen Werbematerialien überschüttet: Hier mit Imagebroschüren, dort mit Haus- und Produktkatalogen, Kundenzeitschriften oder ähnlichem.
Mit konventionellen Werbemitteln ist der Bekanntheitsgrad eines Bauunternehmens nicht zu steigern. Auch nicht mehr über Insertionen. Vielleicht noch etwas über Fachmessen. Garantiert aber über das Internet.
Es wird nicht einfacher werden, um in Zukunft an neue, qualifizierte Bauinteressenten zu gelangen. Zum einen sind diese anspruchsvoller geworden und wollen Informationen, die Bauunternehmen nicht im Routineservice bereithalten. Zum anderen ist die Akquise als solche für Bauunternehmen komplexer geworden, da sie sich mittlerweile auf die digitale Welt ausgedehnt hat.
Wir beschäftigen uns seit mehr als 20 Jahren mit der Qualitäts- und Serviceleistung in Bauunternehmen und stellen auch heute noch fest: Nur eines von zehn Bauunternehmen ist, ginge es nach Beurteilungen seiner Bauherren, in der Lage, sichere und homogene Bauqualität mit einem adäquaten Service zu leisten. Angesichts dieser Erkenntnis verwundert es nicht, dass Bauinteressenten monatelang in die Irre geführt werden und von Anbieter zu Anbieter wandern, um hoffentlich irgendwann entnervt ihren Ba
Mancher Verantwortliche im Baugewerbe hat scheinbar noch nicht so ganz mitbekommen, dass 2020 der Eingang neuer Bauinteressentenadressen zum Teil deutlich zurückgegangen ist. Auch wenn die Produktion in vielen Bauunternehmen zurzeit noch auf Hochtouren läuft: In den meisten Fällen werden Aufträge abgearbeitet, die noch aus dem Jahr 2019 stammen.
Es gibt wohl kaum einen besseren Weg zur Abgrenzung im Marktumfeld und zur Akquisition neuer Bauinteressenten als derjenige über schriftlich vorliegende, persönliche Qualitätsbewertungen bereits übergebener Bauherren. Diese differenzieren und grenzen individuell von Wettbewerbern im Marktumfeld ab.
In der Darstellung der eigenen Qualitätsphilosophie geht es darum, Bauinteressenten nachweislich und eindrucksvoll den tatsächlichen Qualitätsabstand bzw. Vorsprung zu Wettbewerbern zu verdeutlichen. Mit konventionellen, klassischen Werkzeugen wie einer Imagebroschüre oder einem Hauskatalog zum Beispiel ist das nicht zu leisten. Papier ist geduldig. Außerdem sind solche Instrumente leicht und sogar besser von Wettbewerbern nachzumachen. Dann geht die gewollte Abgrenzungswirkung verloren.
Als Bauunternehmen eine Alleinstellung mit exklusivem Gebietsschutz zu bekommen ist schwierig genug. Wenn, dann ist diese im Rahmen einer Franchise- oder Lizenzpartnerschaft zu realisieren. Davon gibt es mehrere, aber nur eine einzige, die sich an der tatsächlich geleisteten Bauqualität und den damit verbundenen Serviceleistungen von Bauunternehmen orientiert. Und das über Bewertungen bzw. Urteile von Bauherren.
Die Baubranche ist relativ träge, was die digitale Präsentation und deren Marketing-Performance im Internet anbelangt. Viel mehr als wenig informative Homepages und ein paar digitale Grundstücksanzeigen in einschlägigen Immobilienportalen ist nicht zu erwarten. Weil das so ist, liegen viele Chancen in der Verbesserung des digitalen Auftritts im Internet. Durch gezielte Qualitätsinformationen aus der Sicht von Bauinteressenten kann dieser sta
Krisen wie Corona sind Herausforderungen, die durchaus auch etwas Gutes hervorbringen können. Zum Beispiel dann, wenn eine damit verbundene Entschleunigung uns Zeit zum Nachdenken gibt.

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