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Bauunternehmer haben viele Möglichkeiten, neue Bauinteressenten und damit Neukunden bzw. zukünftige Bauherren zu gewinnen. Allerdings sind bei genauem Hinsehen nur wenige Maßnahmen in der Praxis von Auftragserfolg gekrönt. Erfolg insofern, als dass damit im Ergebnis wirklich neue Aufträge generiert werden.
Die Auftragsproduktivität von Empfehlungen in der Akquisitionspraxis ist nicht zu überbieten. Es braucht im Schnitt nur 2,3 Empfehlungen, um daraus einen Bauauftrag zu schreiben. Über allgemein bekannte, digitale Wege müssen auf der anderen Seite zwischen 20 und 30 Adressen gewonnen und bearbeitet werden, um daraus mit ein wenig Glück einen gleichwertigen Auftrag zu gewinnen.
Seit 2014 kannte die Bauwirtschaft, insbesondere der Haus- und Wohnungsbau, nur eine Richtung: nach oben! Schon in den ersten Monaten 2020 zeichnete sich ab, dass dies vorbei war. Erst dadurch haben sich viele Bauunternehmer wieder daran erinnert, dass es so etwas wie Marketing- und Akquisitionsaufgaben gibt. Nun graben sie die Instrumente der Auftragsakquisition wieder aus.
In der Baulandschaft und insbesondere im Haus- und Wohnungsbau hat sich in der letzten Zeit viel verändert. Zwar leben die meisten Bauunternehmen im Moment noch gut, oder sogar sehr gut, allerdings: Die derzeit entstehenden Bauvorhaben stammen zumeist aus dem vorigen Jahr. Seit Beginn des Jahres 2020 ist nicht mehr viel gelaufen bzw. an Aufträgen hinzugekommen.
Eine erfolgreiche Akquisition im Bauunternehmen erfolgt heutzutage vor allem über zwei Wege: Der Erste besteht aus Empfehlungseingängen, die in guten Bauunternehmen etwa 55 - 65% der Bauaufträge ausmachen. Der zweite Akquisitionsweg führt direkt über das Internet und die entsprechende Darstellung dort, mit und abseits der Homepage, zur Kontaktaufnahme mit späterem Bauauftrag.
Was im Hausbau immer aktuell ist und womit sehr erfolgreich akquiriert werden kann, sind Qualitätsbewertungen, die übergebene Bauherren abgegeben haben. Wenn diese schriftlich, in aktueller und repräsentativer Anzahl vorliegen, sind sie unschlagbar und verfehlen sie ihre Wirkung ganz sicher nicht. Denn was kann für Bauinteressenten relevanter sein als das Urteil erfahrener Bauherren über ihren Baupartner?
Content-Management im Bereich des Haus- und Wohnungsbaus zeichnet sich dadurch aus, dass es Bauinteressenten Informationen liefert, die für diese von besonderer Relevanz sind. Das sind zum Beispiel schriftlich Qualitäts- und Service-Bewertungen übergebener Bauherren, die authentisch und dadurch glaubwürdig sind. Richtig aufbereitet, werden die Ergebnisse einer solchen Befragung zum USP des Bauunternehmens im Markt.
Um als Bauunternehmen ausreichend qualifizierte Bauinteressenten zu generieren ist es wichtig, eine klare, eindeutige Position im Markt, und hier insbesondere in den digitalen Medien, zu besetzen. Dass dies mit allgemeinen Aussagen zur Aufgabe und Tätigkeit eines Häuslebauers nicht getan ist, versteht sich von selbst!
Im Wettbewerb um neue Bauaufträge betreiben Fertigbauer aufgrund ihres Einzugsgebietes einen deutlich höheren Werbeaufwand als Massivhaus-Anbieter. Sie müssen das gesamte, für sie relevante Gebiet zu bewerben. Ihre Marke soll schließlich überall sichtbar sein und ihre Bekanntheit aufrecht halten. Ihr genutztes Marketing-Portfolio lässt deshalb nahezu nichts aus, auch wenn so manche, altbackene Maßnahme längst nicht mehr die gewollte Wirkung zeigt.
Um erfolgreich neue Bauinteressenten zu akquirieren kommt es darauf an, von diesen von Anfang an als besonderes Bauunternehmen angesehen und berücksichtigt zu werden. Das bedeutet zunächst einmal, dass Bauinteressenten ein Bauunternehmen unter allen anderen Anbietern auch finden. Dazu muss es im Netz sichtbar sein und als Qualitätsanbieter wahrgenommen werden.

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