Artikel mit dem Tag "bauwirtschaft"



Bauunternehmen beschränken sich meist darauf, ihre Abgrenzung vom Wettbewerb über technische Finessen zu demonstrieren. Das gelingt allerdings eher selten, da diese Bauinteressenten nicht so interessieren. Diese suchen vornehmlich nach Merkmalen, die ihre persönliche Sicherheit bedienen. Technische Themen und Lösungen gehören in aller Regel nicht dazu.
Ob wörtliche Bauherren-Zitate, Charts zu einzelnen Bewertungsverläufen, die Zufriedenheit aller Bauherren oder deren Empfehlungsbereitschaft: Mit einer professionellen Qualitäts-Berichterstattung erkennen Bauinteressenten von Anfang an klar und deutlich den Abstand und damit Vorsprung zu jedem Wettbewerber im Markt. Denn derjenige, der nicht ausreichend zufriedene Bauherren hat, wird damit nichts anfangen können.
Marketing und Werbung sind Themen, die in nahezu jedem Bauunternehmen zu wenig beachtet werden. Es wird gemacht, was immer gemacht wurde oder nachgemacht, was der Wettbewerb vormacht. Keinesfalls mehr, eher weniger. Dass der konventionelle Marketing-Mix aber immer teurer wird und dabei immer weniger Erfolge generiert, wird übersehen. Innovationen, wie sie in anderen Bereichen an der Tagesordnung sind, werden meist nur belächelt. Dazu zählt auch das Internet.
Die negative Preisentwicklung wird sich auf das Neubaugeschäft und auf Investitionen in Bestandsgebäude in Form von Sanierungen und Renovierungen erstrecken. Viele Investoren haben bereits angekündigt, sich dort trotz weiter anhaltendem Niedrigzins deutlich zurückzuhalten.
Baugenehmigungen sind keine Aktienkurse, auch wenn die derzeitigen Auswirkungen vor allem im Haus- und Wohnungs-Neubau bereits schmerzhafter sind als diejenigen in der Finanzkrise 2008/2009. Immobilien gehören immer noch zweifelsohne zu den interessanteren Optionen in bzw. auch nach einer Krise.
Super- und Drogeriemärkte, Apotheken, Zustell- und Paketdienste, der Online-Handel, Software-Hersteller und Online-Dienste haben in der derzeitigen Corona-Krise Hochkonjunktur. Mit 10 – 30% mehr Umsatz gehören sie eindeutig zu den Gewinnern, die Covid 19 generiert. Wer genug Desinfektionsmittel und Toilettenpapier vorrätig hat, zählt ebenfalls dazu. Und alle anderen? Die zählen einfach zu den Verlierern!
Kundenbewertungen begeisterter Bauherren sind optimale Verkaufshilfen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass diese Produkte oder Dienstleistungen aktiv weiterempfehlen und durch gute Erfahrungen neue Bauinteressenten zum Kauf stimulieren. Solche Empfehlungen sind eine kostengünstige Werbung für Ihr Bauunternehmen und setzen dieses sehr deutlich und scharf vom Markt ab.
Unter dem Strich, da sind sich alle einig, wird es deutlich sehr viel mehr Verlierer als Gewinner geben. Unabhängig vom Ausgang der Corona-Krise zeichnet sich das bereits jetzt ab. Politiker bemühen sich derweil, mit Versprechen zu beruhigen und das Schlimmste noch abzuwenden, ohne die Entwicklung der Corona-Pandemie wirklich sicher einschätzen zu können. Die Welt steht vor einer gewaltigen Wirtschaftskrise. Von bis zu -20% Negativwachstum gehen verschiedene Institute aus, was einer absoluten
Die Corona-Krise bzw. Covid 19 hat viele Länder, so auch Deutschland, fest im Griff. Mancher Bauunternehmer hält den Atem an, weil die Zukunft auch in der Bauwirtschaft von Imponderabilien, die die Krise mit sich bringt, geprägt ist.
Wenn die Corona-Krise erst die Bauämter erreicht, kommen längst fällige Genehmigungen sicher ins Stocken. Und wenn sie erst die Bauorte erreicht, ist dort ein Stillstand vorprogrammiert. Infektionen können ganze Baustellen lahmlegen, weil die Bauarbeiter gezwungen sind, in Quarantäne zu gehen. Ausländische Mitarbeiter, die dringend gebraucht werden, könnten nicht einreisen. Unterbrechungen diverser Lieferketten, etwa aus dem Ausland (Stahl, Steine) oder wegen Produktionseinschränkungen, folgen.

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