Artikel mit dem Tag "fertighaus-Bau"



Es gibt mehrere Verfahren und damit Möglichkeiten, Qualitätsmanagement inklusive Qualitätssicherung im Bauunternehmen zu betreiben. Allerdings gilt für nahezu alle Methoden, dass diese über technische oder organisatorische Spezifika definiert und entsprechend aufgebaut sind.
Ein Bauunternehmen, das eine hohe Bauherren-Zufriedenheitsquote vorweisen kann, tut gut daran, diese im Rahmen seiner Qualitäts-Performance bewusst als Alleinstellungsmerkmal einzusetzen.
In der Darstellung der eigenen Qualitätsphilosophie geht es darum, Bauinteressenten nachweislich und eindrucksvoll den tatsächlichen Qualitätsabstand bzw. Vorsprung zu Wettbewerbern zu verdeutlichen. Mit konventionellen, klassischen Werkzeugen wie einer Imagebroschüre oder einem Hauskatalog zum Beispiel ist das nicht zu leisten. Papier ist geduldig. Außerdem sind solche Instrumente leicht und sogar besser von Wettbewerbern nachzumachen. Dann geht die gewollte Abgrenzungswirkung verloren.
Baugenehmigungen sind keine Aktienkurse, auch wenn die derzeitigen Auswirkungen vor allem im Haus- und Wohnungs-Neubau bereits schmerzhafter sind als diejenigen in der Finanzkrise 2008/2009. Immobilien gehören immer noch zweifelsohne zu den interessanteren Optionen in bzw. auch nach einer Krise.
Wenn bis auf die verbleibenden Favoriten alle anderen ausgeschieden sind, liegen diese aus Sicht der Interessenten zwar qualitativ auf Augenhöhe, nur (leider) entscheidet dann zu oft der optische Preisabstand. Das ist auch kein Wunder, denn wenn der Preisunterschied isoliert betrachtet wird, kann dieser € 20.000,00 und mehr betragen. Bauinteressenten als Laien, und das sind nahezu alle, können das nicht übersehen und im Grunde auch nicht unberücksichtigt lassen.
Suchen Sie in Ihrem Unternehmen nach Innovationspotenzialen und Unterscheidungskriterien, die für eine Verbesserung der Marktpositionierung genutzt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Ihre Bauherren und deren Erfahrung mit Ihnen als Baupartner. Das ist eines der am wenigsten genutzten Potenziale, obwohl dessen Wirkung auf die Außendarstellung, das Unternehmensimage UND den Umsatz enorm ist.
Es ist etwas vollkommen anderes, wenn ein Bauunternehmen sich selbst in Imagebroschüren oder auf der Homepage als Qualitätsanbieter inszeniert, oder dies über externe Dritte wie originale, authentische Bauherrenstimmen als überzeugende Testimonials geschieht. Einem Bauinteressenten kann nichts Besseres passieren, als möglichst viele Qualitätsbewertungen übergebener Bauherren in Erfahrung zu bringen. Dann weiß er wirklich, was auf ihn zukommt und worauf er sich einlässt.
Repräsentative Bauherrenbefragungen durchzuführen ist mit Arbeit verbunden. Dennoch entlohnen die Ergebnisse alle vorangegangenen Bemühungen, weil sie glaubwürdig transportieren und kommunizieren, wie gut ein Baupartner mit seinen Bauherren umgeht und wie professionell er aus deren Sicht tatsächlich arbeitet.
Was ein professionelles Bauunternehmen braucht, um genug qualifizierte Bauinteressenten zu generieren, ist ein absolut professioneller und immer wieder gepflegter Auftritt im Internet. Das schreiben fast 4 von 10 übergebene Bauherren auf die ihnen gestellte Frage, woher ihr erster Kontakt zum beauftragten Bauunternehmen kam.