Artikel mit dem Tag "hausbau"



Krisen wie Corona sind Herausforderungen, die durchaus auch etwas Gutes hervorbringen können. Zum Beispiel dann, wenn eine damit verbundene Entschleunigung uns Zeit zum Nachdenken gibt.
Die negative Preisentwicklung wird sich auf das Neubaugeschäft und auf Investitionen in Bestandsgebäude in Form von Sanierungen und Renovierungen erstrecken. Viele Investoren haben bereits angekündigt, sich dort trotz weiter anhaltendem Niedrigzins deutlich zurückzuhalten.
Unter dem Strich, da sind sich alle einig, wird es deutlich sehr viel mehr Verlierer als Gewinner geben. Unabhängig vom Ausgang der Corona-Krise zeichnet sich das bereits jetzt ab. Politiker bemühen sich derweil, mit Versprechen zu beruhigen und das Schlimmste noch abzuwenden, ohne die Entwicklung der Corona-Pandemie wirklich sicher einschätzen zu können. Die Welt steht vor einer gewaltigen Wirtschaftskrise. Von bis zu -20% Negativwachstum gehen verschiedene Institute aus, was einer absoluten
Wenn die Corona-Krise erst die Bauämter erreicht, kommen längst fällige Genehmigungen sicher ins Stocken. Und wenn sie erst die Bauorte erreicht, ist dort ein Stillstand vorprogrammiert. Infektionen können ganze Baustellen lahmlegen, weil die Bauarbeiter gezwungen sind, in Quarantäne zu gehen. Ausländische Mitarbeiter, die dringend gebraucht werden, könnten nicht einreisen. Unterbrechungen diverser Lieferketten, etwa aus dem Ausland (Stahl, Steine) oder wegen Produktionseinschränkungen, folgen.
Es ist noch nicht allzu lange her, da hätte ein regionaler Bauunternehmer bei der Absicht, sein Fertighaus- oder Massivhaus-Unternehmen zu verkaufen, Geld in die Hand nehmen müssen. Das war insbesondere dann der Fall, wenn er keine ausdrücklich starke Imageposition in seinem Vertriebsgebiet hätte vorzeigen können.
Unternehmen aus dem Haus- und Wohnungsbau sind oft Familien-geführt und haben viele Jahre daran gearbeitet, sich mit einem guten Ruf in ihrer Region zu etablieren und diesen zu behalten. Für solche Familienunternehmen, insbesondere aus denen mit regionalem Hausvertrieb, sind Ruf und Verlässlichkeit wichtige Qualitätsmerkmale und damit auch Akquisitionswerkzeuge.
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigen wir uns beruflich mit Kundenbefragungen. Speziell im Hausbau ist das dann erforderlich, wen es gelegentliche Engpässe in der glaubwürdigen und verständlichen Darstellung der Qualitäts- und Serviceleistungen eines Fertighaus- oder Massivhaus-Anbieters gibt.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass in guten Zeiten Vorsorge für die Zeiten danach zu treffen ist. Der gestandene Unternehmer, ob Bauträger oder Baubetreuer, kennt das aus seiner Erfahrung.
Wer als Fertighaus-Anbieter auf eine gute Bauqualität verweisen kann, sollte mehr daraus machen, als nur stolz darauf zu sein. Ähnlich wie bei den Kollegen aus dem Massivhaus-Bau ist das im schlüsselfertigen Bereich nämlich noch lange nicht ...
Unserer Erfahrung nach beginnt der Empfehlungs-Prozess bei zufriedenen Kunden, die wie Bauinteressenten und Mitarbeiter mit der Unternehmensphilosophie angesprochen werden sollen. Deshalb sollte diese konkrete, Kunden-zentrierte Inhalte haben. Das ist zeitgemäßer denn je! Andernfalls wird eine noch so gut gemeinte Philosophie nicht ernst genommen und mutiert zum Geschwafel.

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