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Wettbewerber gibt es auch im Baugewerbe überall. Ein gesunder Markt verträgt das locker. Es sei denn, diese machen mit ihrer Politik sauber kalkulierte Preise kaputt. Dann gaukeln sie Bauinteressenten Gestehungskosten und Verkaufspreise für Leistungen vor, die bewusst nicht vergleichbar sind. In solchen Fällen haben seriöse Bauunternehmen als Anbieter und Bauinteressenten, die auf solche Angebote eingehen, das Nachsehen.
Kundenberater im Haus- und Wohnungsbau, besser als Haus-Verkäufer bezeichnet, unternehmen sehr viel, um sich und das Bauunternehmen, das sie vertreten, in bestem Licht darzustellen. Nicht selten reicht das allerdings nicht mehr aus!
Seit Beginn der Corona-Krise ist es schwerer geworden, erfolgreich Bauaufträge zu generieren. Interessenten halten sich spürbar zurück. Die einen, weil sie ihre Geldreserven behalten wollen; andere wiederum, weil Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit sie dazu zwingen. Das zwingt Bauunternehmer dazu, dass bislang angewandte, einfache „Halma-Spiel“ in der Akquisition von Bauinteressenten zugunsten eines strategischen „Schach-Spiels“ aufzugeben.
Wer heute als Bauunternehmer in der Akquisition neuer Bauaufträge erfolgreich sein will, sollte sich mit innovativen Wegen einer zeitgemäßen Neukundenakquisition auseinandersetzen und vertraut machen. Werbemittel wie etwa die Kundenzeitung, der Hauskatalog oder Imagebroschüren, die viele Jahre eingesetzt wurden, haben mittlerweile stark an Produktivität verloren und deshalb schlicht ausgedient.
Insbesondere gute Bauunternehmen stehen vor bestimmten Herausforderungen, was die erfolgreiche Darstellung ihrer Qualitäts- und Serviceleistungen bezüglich der Planung, Organisation und Ausführung von Bauvorhaben anbelangt. Damit verbunden ist nämlich die Tatsache, dass es ihnen mangels ausreichender Transparenz regelmäßig schwerfällt, die mit den guten Leistungen zwangsläufig verbundenen, höheren Preise durchzusetzen.
Es ist allgemein bekannt, dass Bauunternehmer, deren Knowhow, Fähigkeiten und Kompetenzen nun mal mehr im Bereich der Bautechnik liegen, das Thema Marketing tendenziell stiefmütterlich betrachten und dann auch so behandeln.
Wenn ein Bauunternehmen in seinem Marktumfeld einen scharfen Abstand zu seinen Wettbewerbern generieren will, kann es das mit der Homepage oder über Image-, Werbebroschüren, Kundenzeitschriften und Kataloge sicher nicht erzielen. Zu sehr klingt es hier nach Eigenlob und Selbstdarstellung.
Grevenbroich/Kaarst: Seit Jahren lässt das Unternehmen PICK PROJEKT GMBH aus Grevenbroich seine Bauherren von externer Seite nach deren Qualitäts- und Servicebeurteilungen befragen und die Ergebnisse anschließend zertifizieren. Um Neutralität und Objektivität zu wahren, bedient sich die PICK PROJEKT GMBH dabei der Unterstützung des ifb Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GMBH aus Kaarst.
Der Online-Input, den Bauinteressenten im Netz bekommen, entscheidet am Ende darüber, mit wem es wie und wann weitergeht. Deshalb erfüllen die klassischen Instrumente wie zum Beispiel Haus- oder Baustellenfotos auf Anbieter-Homepages, die heutzutage alle Mitbewerber anbieten, ihren Zweck nicht mehr.
Ein bestätigtes, positives Qualitätsprofil vermittelt Bauinteressenten das entscheidende Plus an Sicherheit, das sie anderswo nicht bekommen. Es geht hierbei allerdings nicht um Selbstdarstellungen und Eigenlob auf der eigenen Homepage, sondern um Qualitäts- und Servicemerkmale, die von möglichst aktuell übergebenen Bauherren positiv bewertet worden sind.

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