EMPFEHLUNGSMARKETING FÜR BAUUNTERNEHMEN

Wettbewerber gibt es auch im Baugewerbe überall. Ein gesunder Markt verträgt das locker. Es sei denn, diese machen mit ihrer Politik sauber kalkulierte Preise kaputt. Dann gaukeln sie Bauinteressenten Gestehungskosten und Verkaufspreise für Leistungen vor, die bewusst nicht vergleichbar sind. In solchen Fällen haben seriöse Bauunternehmen als Anbieter und Bauinteressenten, die auf solche Angebote eingehen, das Nachsehen.
Aus Sicht von Bauinteressenten ist auf Anhieb und von außen in der Regel nicht zu erkennen, welches in Frage kommende Bauunternehmen tatsächlich in der Lage ist, deren Wünsche und Vorstellungen zum geplanten Budgetrahmen zu realisieren.
Bauinteressenten stecken regelmäßig in einem Dilemma. Wenn es darum geht, die finale Entscheidung für ein Bauunternehmen zu treffen, stehen sie regelmäßig hilflos da. Das liegt unter anderem daran, dass sie auf der Suche nach ihrem Baupartner permanent verunsichert werden. Am Ende wissen sie nicht einmal mehr, wem sie was glauben können.
Bauunternehmer haben viele Möglichkeiten, neue Bauinteressenten und damit Neukunden bzw. zukünftige Bauherren zu gewinnen. Allerdings sind bei genauem Hinsehen nur wenige Maßnahmen in der Praxis von Auftragserfolg gekrönt. Erfolg insofern, als dass damit im Ergebnis wirklich neue Aufträge generiert werden.
Wettbewerber können lästig sein, aber eben auch inspirierend. Sie können einem Bauunternehmen Aufträge wegnehmen, oder auch zuspielen. Sie als Bauunternehmer haben das selbst in der Hand: über den Außenauftritt Ihres Bauunternehmens.
Sicher haben Sie schonmal darüber nachgedacht, warum vor allem gute Bauunternehmer sich häufig beklagen, dass Kollegen Hausverkaufspreise jenseits von Gut und Böse anbieten. Dadurch werden ihnen erwartete Bauaufträge einfach weggenommen.
Was wird nicht alles an Werbemitteln verballert in dem Glauben, Bauinteressenten damit etwas Gutes zu tun und ihnen den Weg zu einer Entscheidung zu erleichtern? Dabei haben diese doch schon z.B. 8 Imagebroschüren, 16 Hauskataloge oder 20 Kundenzeitschriften zuhause liegen, ohne durch diese Informationen auch nur einen einzigen Schritt weiter gekommen zu sein.
Seit Beginn der Corona-Krise ist es schwerer geworden, erfolgreich Bauaufträge zu generieren. Interessenten halten sich spürbar zurück. Die einen, weil sie ihre Geldreserven behalten wollen; andere wiederum, weil Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit sie dazu zwingen. Das zwingt Bauunternehmer dazu, dass bislang angewandte, einfache „Halma-Spiel“ in der Akquisition von Bauinteressenten zugunsten eines strategischen „Schach-Spiels“ aufzugeben.
Kaum zu glauben, aber wahr: Je höher die Bausumme z.B. für ein Einfamilienhaus ist, desto mehr Vergleichsangebote lassen sich Bauinteressenten unterbreiten. Die Analyse zeigt warum: Ursache für dieses Verhalten sind einerseits sehr große Preisabstände zwischen verschiedenen Anbietern und andererseits die absolut gesehen hohen Hauspreise bzw. Baukosten.
Authentische, ehrliche Bewertungen bereits übergebener Bauherren sind für Bauinteressenten Qualitäts-Bewertungen Gleichgesinnter. Sie sind belastbar und vor allem glaubwürdiger als jede andere Information. Denn Keiner erlebt die Zusammenarbeit mit seinem Baupartner intensiver und näher als Bauherren.

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