Die folgenden Schritte helfen Bauinteressenten, systematisch und sicher zu ihrem passenden Baupartner zu gelangen.
1. Bedarf klären: Was genau soll gebaut werden?
Bevor man ein Unternehmen auswählt, sollte man sein eigenes Projekt genau definieren:
- Neubau, Umbau oder Sanierung?
- Architektenhaus oder Kataloghaus?
- Schlüsselfertig, Ausbauhaus und/oder welche Eigenleistung?
- Klarheit Budgetrahmen?
Je klarer die Ausgangslage, desto besser können Fachberater in Bauunternehmen passende Angebote erstellen.
2. Marktübersicht verschaffen
Eine gute Vorauswahl reduziert von vorneherein viele Risiken:
- Regionale Bauunternehmen recherchieren
- Architekten bzw. Planungsbüros prüfen
- Bewertungen auf Portalen lesen (WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM)
- Empfehlungen von Bekannten, Freunden, Bauherren einholen
- Baustellen, Musterhäuser bzw. Referenzobjekte besuchen
3. Erstgespräche führen
Ein persönliches Gespräch zeigt schnell, ob Vertrauen entsteht. Zu achten ist dabei auf:
- Fachkompetenz
- Verständliche Erklärungen
- Offenheit für Fragen
- Bereitschaft, Alternativen zu diskutieren
- Realistische Einschätzungen zu Machbarkeit, Zeit und Kosten
Warnsignal: Wenn alles „kein Problem“ ist und besonders günstig und schnell sein soll.
4. Referenzen prüfen
Ein seriöser Baupartner ermöglicht:
- Besichtigung von Baustellen, Referenzhäusern
- Kontakte für Gespräche mit früheren Bauherren
- Einsicht in abgeschlossene Projekte
Wichtig hierbei: Auf Qualität, Termintreue und Umgang mit Problemen achten.
5. Transparente Angebote vergleichen
Wichtig ist, mindestens 3 detaillierte Angebote zu vergleichen. Darauf kommt es an auf
- vollständige Leistungsbeschreibung
- klare Abgrenzung: Was ist inklusive, was optional?
- einheitliche Standards (z. B. gleicher Energiestandard)
- Nachvollziehbarkeit der Preisstruktur
- Fairness des Zahlungsplans (keine zu hohen Vorauszahlungen!)
Merke: Ein Billigangebot ist, langfristig gesehen, selten günstig.
6. Sicherheit & Seriosität prüfen
Dazu gehören:
- Unternehmenshistorie und Bonität
- Versicherungen (Bauherrenhaftpflicht, Betriebshaftpflicht)
- Mitgliedschaft in Verbänden (z. B. Bauinnungen)
- Gewährleistungsregelungen
- Transparente Vertragsunterlagen
7. Klare vertragliche Grundlagen
Zum Vertragsumfang gehören idealerweise:
- Festpreisvereinbarung mit definierter Gültigkeitsdauer
- Detaillierte Baubeschreibung inkl. Mehr-/Minderleistungen
- Zahlungsplan nach Baufortschritt
- Regelungen zu Bauzeit, Verzögerungen und Vertragsstrafen
- Umgang mit Mehrkosten (Nachträge!)
Tipp: Vor Vertragsabschluss einen Baurechtsanwalt oder Experten über die Unterlagen schauen lassen.
8. Eigenes Bauchgefühl sehr ernst nehmen
Auch wenn die Leistung und die Zahlen stimmen: Die Chemie zwischen Ihnen und dem Bauunternehmen sollte passen. Bauen ist ein monatelanges gemeinsames Projekt und Vertrauen ist entscheidend.
Kurz-Checkliste zum Download-Gefühl
Der richtige Baupartner …
- ist transparent
- beantwortet Fragen verständlich
- arbeitet sauber und nachvollziehbar
- liefert genug echte Referenzen
- zeigt realistische Kosten und Zeitpläne auf
- kommuniziert offen, auch über Risiken
- macht einen professionellen Gesamteindruck
Lassen Sie sich zum Thema diese Plattform nicht entgehen:
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH (021 31 - 742 789-0 oder 0172 - 213 26 02 – [email protected])

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