Darauf kommt es an:
Detailgrad: Je genauer, desto besser. Eine gute Baubeschreibung nennt z. B.:
- Materialien (z. B. „Mauerwerk aus Kalksandstein, 24 cm“ statt „massive Außenwände“)
- Hersteller/Produktlinien („Fenster: VEKA Softline 82, 3-fach verglast“)
- Konkrete Ausführungen („Flachdach mit 20 cm Gefälledämmung und EPDM-Abdichtung“)
Leistungsumfang: Die Baubeschreibung sollte eindeutig regeln, was im Preis enthalten ist:
- Erdarbeiten?
- Bodenplatte oder Keller?
- Baustelleneinrichtung, Baugerüst, Baustrom/-wasser?
- Entsorgung von Aushub und Bauschutt?
Innenausstattung klar definiert: Eine gute Baubeschreibung beschreibt präzise:
- Sanitär: Anzahl und Qualität von WC, Dusche, Badewanne
- Heizung: Art des Systems (z. B. Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fußbodenheizung)
- Elektro: Anzahl Steckdosen, Schalter, Netzwerkanschlüsse pro Raum
- Bodenbeläge: Art (Fliesen, Vinyl, Parkett) inkl. m²-Preis oder Marke
Vermeidung von schwammigen Formulierungen: Warnsignale sind Begriffe wie:
- „hochwertig“
- „nach Wahl des Bauträgers“
- „oder gleichwertig“
Stattdessen sollten konkrete Produkte oder Mindestqualitäten genannt sein.
Normen & Standards: Eine gute Baubeschreibung nennt:
- Energieeffizienzstandard (z. B. KfW 40 / Effizienzhaus 40)
- Schallschutz nach DIN-Normen
- Wärmeschutz gemäß GEG
- Luftdichtheitskonzept (Blower-Door-Test ja/nein)
Schnittstellen & Eigenleistungen: Eine gute Baubeschreibung sollte klarstellen:
- Was in Eigenleistung erbracht wird
- Bis wohin der Bauträger arbeitet (z. B. „Elektro bis zur Unterverteilung“)
Transparente Preise bei Sonderwünschen. Gut ist, wenn:
- Aufpreise für bessere Ausstattung genannt sind
- Mehr-/Minderkosten geregelt sind
Kurz gesagt:
Eine gute Baubeschreibung ist detailliert, eindeutig und lässt keine Interpretationsspielräume offen.
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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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