Handwerker sollten Aufwand für klassische Werbung zur Neukundengewinnung senken

Gründe für die Reduktion klassischer Werbung

 

  • Verändertes Kundenverhalten: Über 80% der Kunden informieren sich heute online, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen – das gilt auch für die Handwerkersuche. Wer online nicht gefunden wird, existiert für diese Kunden praktisch nicht mehr.
  • Schlechtere Messbarkeit: Bei klassischen Anzeigen ist es oft schwer, den direkten Erfolg (neue Aufträge) zu messen.
  • Ineffiziente Streuverluste: Große Anzeigen oder Plakate erreichen viele Menschen, die aktuell keinen Bedarf an Handwerksleistungen haben.

Die effektivsten Strategien für Handwerksbetriebe

 

Laut Studien bleiben Empfehlungen die wichtigste Quelle für neue Aufträge, gefolgt von der Online-Sichtbarkeit:

 

Mundpropaganda und Empfehlungen (Der Dauerbrenner)

 

  • Systematisches Empfehlungsmarketing: Fragen Sie aktiv nach Empfehlungen und bedanken Sie sich persönlich. Nur begeisterte Kunden empfehlen Sie weiter.
  • Kundenbeziehungen pflegen: Zufriedene Kunden sind die besten Werbeträger. Ein "Dankeschön" oder eine persönliche Karte nach Projektabschluss stärkt die Bindung.

Digitales Fundament (Online-Marketing)

 

  • Professionelle Website: Sie ist der digitale Vertriebsmitarbeiter, der rund um die Uhr arbeitet. Sie muss modern, mobil optimiert und überzeugend sein.
  • Lokales SEO & Google Unternehmensprofil: Kunden suchen oft nach „[Handwerk] + [Ort]“. Ein gut gepflegtes Google Unternehmensprofil (mit Kontaktdaten, Fotos und vor allem Bewertungen) ist entscheidend, um in den lokalen Suchergebnissen und auf Google Maps gefunden zu werden.
  • Online-Bewertungen: Positive Bewertungen auf Google, in Portalen oder auf der eigenen Website bauen Vertrauen auf.
  • Google Ads (Suchmaschinenwerbung): Um bei akuten Anfragen sofort sichtbar zu sein, ist gezielte Online-Werbung oft schneller und effektiver als Printanzeigen.

Gezielte "Klassische" Maßnahmen

 

  • Fahrzeug- & Baustellenwerbung: Ihr Firmenfahrzeug und eine saubere Baustelle sind mobile Visitenkarten mit hoher lokaler Sichtbarkeit.
  • Flyer und Postwurfsendungen: Können in bestimmten, stark lokalen Zielgruppen (z.B. ältere Menschen) oder für gezielte Aktionen weiterhin sinnvoll sein.
  • Kooperationen: Netzwerken und gegenseitige Empfehlungen mit anderen Handwerkern oder lokalen Geschäften (z. B. Auslage von Visitenkarten im Baumarkt).

Fazit:

 

Anstatt klassische Werbung komplett zu streichen, ist es für Handwerksbetriebe meist am besten, einen Marketing-Mix zu nutzen, der den Fokus klar auf Empfehlungen und digitale Sichtbarkeit legt, ergänzt durch gezielte, kosteneffiziente Offline-Maßnahmen.

 

Zu diesem Thema empfehlen wir Ihnen auch den Besuch unserer Plattform:

 

WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

Kommentar schreiben

Kommentare: 0