1. Die Prozessqualität
Das Gesamtergebnis beginnt nicht erst bei der Abnahme, sondern beim ersten Kontakt.
- Beratungskompetenz: Wurden die Bedürfnisse des Kunden wirklich verstanden?
- Zuverlässigkeit: Wurden Termine eingehalten und Absprachen dokumentiert?
- Sauberkeit und Auftreten: Wie wurde die Baustelle hinterlassen? Wie hat das Team vor Ort kommuniziert?
2. Die Material- und Ausführungsqualität
Dies ist das klassische Fundament. Hier geht es um die fachgerechte Anwendung von Techniken und die Wahl der richtigen Werkstoffe. Ein Ergebnis ist nur dann hochwertig, wenn es:
- Nachhaltig und langlebig ist.
- Den geltenden Normen und Fachregeln entspricht.
- Funktionalität mit Ästhetik verbindet.
3. Die Beziehungsqualität
Handwerk ist eine Dienstleistung von Menschen für Menschen. Das „Zustandekommen“ wird maßgeblich dadurch beeinflusst, ob sich der Kunde gut aufgehoben fühlt. Vertrauen ist hier die Währung: Wenn der Weg zum Ziel (der Bauprozess) stressfrei und transparent war, wird das Endergebnis subjektiv viel höher bewertet.
Das magische Dreieck der Handwerksqualität
Um das Gesamtergebnis zu bewerten, kann man sich an diesem Schema orientieren:
· Präzision bedeutet Fehlerfreiheit
· Effizienz beschreibt ein angemessenes Verhältnis von Zeit, Material und Kosten
· Empathie beschreibt die Ausrichtung der Arbeit an den Kundenwünschen
Fazit:
Ein technisches Meisterwerk, das durch schlechte Kommunikation, Schmutz in der Wohnung des Kunden oder massive Verzögerungen entstanden ist, wird selten als „qualitativ hochwertig“ wahrgenommen. Wahre Qualität im Handwerk ist die Harmonie aus Fachwissen und Servicekultur.
Mehr Fachinformationen zum Thema: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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