So kalkulieren Handwerker ihren Stundenlohn

Die wichtigsten Bausteine der Kalkulation

 

  1. Bruttolohn des Mitarbeiters
  • z. B. 20–25 € pro Stunde
  1. Lohnnebenkosten (ca. +70–80 %)
  • Arbeitgeberanteile zu Sozialversicherung
  • Urlaubs- und Feiertage
  • Krankheitstage
  • Berufsgenossenschaft

→ Aus 22 € Lohn werden schnell 38–40 € tatsächliche Kosten

 

  1. Unproduktive Zeiten 
  • Fahrzeiten
  • Materialbeschaffung
  • Rüstzeiten
  • Schulungen

→ Gearbeitet wird z. B. nur 1.400–1.600 abrechenbare Stunden/Jahr

 

  1. Betriebskosten (Gemeinkosten)
  • Werkstatt & Büro
  • Fahrzeuge (Leasing, Sprit, Versicherung)
  • Werkzeuge & Maschinen
  • Verwaltung, Buchhaltung
  • Versicherungen

→ oft 20–40 € pro Stunde zusätzlich

 

  1. Unternehmerlohn & Gewinn
  • Der Inhaber will selbst verdienen
  • Rücklagen für Investitionen & Risiko

→ meist 5–15 € pro Stunde

 

Beispielrechnung (vereinfacht)

 

Posten

€/Std

 

Lohn + Lohnnebenkosten

 

40 €

Gemeinkosten

25 €

Unternehmerlohn & Gewinn

10 €

= Stundenverrechnungssatz

75 €

 

Abgerechneter Stundenlohn: häufig 60–90 €, je nach Gewerke, Region und Betrieb.

 

Warum Kunden das oft unterschätzen

 

  • Der Handwerker bekommt nicht 70 € pro Stunde ausgezahlt
  • Reiner Nettolohn liegt oft bei 20–25 €
  • Alles darüber finanziert den Betrieb

Mehr Fachinformationen zum Thema: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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