Fachkräftemangel treibt die Löhne in vielen Handwerksbranchen nach oben

Hier ist eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Entwicklungen für 2025:

 

1. Gehalts-Check: Wer verdient am meisten?

 

Besonders in den Gewerken, die für die Energiewende (Photovoltaik, Wärmepumpen) und den Infrastrukturausbau entscheidend sind, steigen die Löhne überdurchschnittlich:

 

·       Elektrotechnik stark steigend

·       Anlagenmechaniker (SHK) stark steigend

 

2. Der "Meister-Bonus"

 

Ein Meistertitel zahlt sich 2025 mehr denn je aus. Im Durchschnitt verdienen Handwerksmeister rund 15.000 € pro Jahr mehr als Gesellen. In Branchen wie der Elektrotechnik oder dem Maschinenbau erreichen Meistergehälter oft ein Niveau von 4.500 € bis 5.000 € brutto, was sie absolut konkurrenzfähig zu akademischen Berufen macht.

 

3. Neue Mindestlöhne ab 2025

 

In vielen Branchen wurden die Lohnuntergrenzen deutlich angehoben, um Abwanderung zu verhindern:

 

  • Elektrohandwerk: Ab Januar 2025 gilt ein Branchenmindestlohn von 14,41 €/Std.
  • Maler- & Lackierer: Ab August 2025 steigt der Mindestlohn für Gesellen auf 15,55 €/Std.
  • Dachdecker: Gesellen erhalten ab Januar 2025 mindestens 16,00 €/Std.

4. Mehr als nur Geld: Der Kampf um die besten Köpfe

 

Da Gehalt allein oft nicht mehr ausreicht, bieten viele Betriebe zusätzliche Anreize:

 

  • 4-Tage-Woche: Immer mehr Betriebe führen dieses Modell bei vollem Lohnausgleich ein.
  • Modernes Equipment: Hochwertige Arbeitskleidung und Firmenwagen (auch zur privaten Nutzung).
  • Weiterbildung: Betriebe übernehmen oft komplett die Kosten für den Meister oder Spezialisierungen.

Fazit:

 

Die Verhandlungsmacht ist vom Arbeitgeber zum Arbeitnehmer gewandert. Wer heute eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk hat, kann sich seinen Arbeitsplatz oft aussuchen.

 

Für mehr Fachinformationen zum Thema: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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