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Vollmundige Versprechen von Fachberatern in Bauunternehmen sind kontraproduktiv

Warum „vollmundige Versprechen“ nach hinten losgehen

 

  • Vertrauensbruch statt Kundenbindung:

Ein Bauvorhaben ist ein Marathon. Wenn bereits in der Planungsphase unrealistische Termine oder Fixpreise versprochen werden, die später durch Nachträge (die sogenannten „bösen Überraschungen“) revidiert werden müssen, ist das Klima für die restliche Bauzeit vergiftet.

 

  • Fehlplanung durch falsche Erwartungen:

Verlässt sich der Bauherr auf die Aussage „Das genehmigt das Amt garantiert so“, und die Ablehnung kommt Monate später, bricht das gesamte Zeit- und Finanzierungskonzept wie ein Kartenhaus zusammen.

 

  • Haftungsrisiken für das Unternehmen:

Rechtlich können mündliche Zusagen von Fachberatern als zugesicherte Eigenschaften gewertet werden. Das führt zu Schadensersatzforderungen, die den Gewinn des Projekts schnell auffressen.

 

  • Reputationsschaden im digitalen Zeitalter:

Ein enttäuschter Bauherr schreibt heute keine bösen Briefe mehr; er verfasst Google-Rezensionen oder teilt seine Erfahrungen in Bautagebüchern und sozialen Medien. Das schadet der Akquise zukünftiger Projekte massiv.

 

Die Alternative: Der „Ehrbare Kaufmann“ am Bau

 

Ein guter Fachberater zeichnet sich nicht durch blumige Adjektive aus, sondern durch Transparenz und Risikomanagement.

 

·       Nicht „das kriegen wir schon hin“, sondern „Basierend auf Marktpreisen kalkulieren wir …“

 

·       Nicht „Einzug zu Ostern garantiert“, sondern „gemäß Bauzeitenplan schaffen wir das, wenn die Witterung mitspielt“

 

·       Probleme nicht ignorieren oder Kleinreden, sondern proaktiv ansprechen

 

Fazit

 

In einer Branche, die so komplex und fehleranfällig ist wie der Bau, ist Ehrlichkeit das stärkste Verkaufsargument. Bauherren suchen meist nicht den „billigsten Träumer“, sondern den Partner, dem sie zutrauen, sie sicher durch das Chaos eines Hausbaus zu führen.

 

Wichtig:

 

Wer als Unternehmen langfristig erfolgreich sein will, muss seine Fachberater darauf schulen, dass ein „Nein“ oder ein „Das wird schwierig“ oft mehr wert ist als ein schnelles „Ja“, das später teuer erkauft werden muss.

 

Für mehr Fachinformationen zum Thema: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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