1. Ziel der Fehleranalyse
- Identifikation von Schwachstellen: Welche Schritte im Arbeitsprozess haben zu Fehlern geführt?
- Vermeidung von Wiederholungen: Aus den Fehlern werden konkrete Maßnahmen abgeleitet, um dieselben Probleme in zukünftigen Projekten zu verhindern.
- Qualitätssteigerung: Durch kontinuierliche Verbesserung der Abläufe wird die Arbeit zuverlässiger und präziser.
2. Typische Vorgehensweise
- Projektabschluss reflektieren: Alle beteiligten Mitarbeiter besprechen, was gut lief und wo Probleme auftraten.
- Fehler dokumentieren: Art des Fehlers, Zeitpunkt, Ursache, betroffene Materialien oder Arbeitsschritte.
- Ursachenanalyse: Manchmal steckt hinter einem Fehler z. B. falsches Material, unklare Anweisungen, Zeitdruck oder unzureichende Schulung.
- Maßnahmen ableiten: Neue Arbeitsanweisungen, Schulungen, Materialwechsel oder Checklisten zur Fehlervermeidung.
- Implementierung: Die Maßnahmen werden im nächsten Projekt umgesetzt und ihre Wirksamkeit überprüft.
3. Nutzen für das Handwerk
- Kostenreduktion: Weniger Ausschuss, weniger Nacharbeit.
- Zeitersparnis: Effizientere Arbeitsabläufe.
- Kundenzufriedenheit: Weniger Reklamationen, besseres Ergebnis.
- Teamlernen: Die Mitarbeiter entwickeln sich weiter, da sie aus konkreten Erfahrungen lernen.
Ein einfaches Beispiel: Ein Tischler stellt nach mehreren Aufträgen fest, dass Maße von Zeichnungen oft falsch interpretiert werden. Durch eine Fehleranalyse wird klar: Eine standardisierte Mess- und Kontrollliste verhindert die meisten Missverständnisse.
Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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