1. Preisliche Punktlandung
Ein Handwerker muss den "Sweet Spot" finden.
- Zu hoch: Der Auftrag geht an die Konkurrenz.
- Zu niedrig: Der Auftrag wird zum Draufzahlgeschäft, was langfristig die Existenz gefährdet.
Nur wer seine Selbstkosten (Lohn, Material, Maschinen, Gemeinkosten) genau kennt, kann einen Preis anbieten, der sowohl attraktiv für den Kunden als auch profitabel für den Betrieb ist.
2. Transparenz und Vertrauen
Kunden fordern heute detaillierte Angebote. Eine fundierte Kalkulation ermöglicht es dem Handwerker, Preise gegenüber dem Kunden sicher zu rechtfertigen. Das schafft Professionalität und hebt ihn von "Pi-mal-Daumen"-Anbietern ab.
3. Effizienz und Nachkalkulation
Wettbewerbsfähigkeit entsteht auch durch das Lernen aus Fehlern. Die Nachkalkulation zeigt auf:
- Haben wir länger gebraucht als geplant?
- War der Materialverschnitt höher als gedacht?
Wer diese Daten nutzt, kann seine Prozesse optimieren und beim nächsten Mal knapper (und damit wettbewerbsfähiger) anbieten.
Die drei Säulen der Handwerkskalkulation:
1. Vorkalkulation: Schätzung von Zeit & Material sowie Basis für Angebote
2. Mitlaufende Kalkulation: Kontrolle während der Ausführung
3. Nachkalkulation: Vergleich Soll und Ist zur Gewinnermittlung und Prozessoptimierung
Fazit
In Zeiten von steigenden Materialpreisen und Fachkräftemangel ist die Kalkulation das Werkzeug, mit dem ein Handwerker seine Marge schützt. Sie erlaubt es, "Nein" zu unrentablen Aufträgen zu sagen und Kapazitäten dort einzusetzen, wo sie den höchsten Wert schöpfen.
Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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