Rohertrag schwankt im Handwerksbetrieb je nach Auftragsgröße und Materialbedarf

  1. Auftragsgröße:

 

  • Große Aufträge können Skaleneffekte bringen (z. B. Einkauf von Materialien in größeren Mengen günstiger, effizientere Nutzung von Arbeitszeit).
  • Kleine Aufträge verursachen oft einen höheren prozentualen Aufwand an Verwaltung, Rüstzeiten oder Fahrtkosten, wodurch der Rohertrag relativ sinkt.
  1. Materialbedarf: 
  • Materialintensive Aufträge (z. B. ein Küchenbau oder Badrenovierung) haben höhere direkte Kosten, wodurch der Rohertrag kleiner sein kann, selbst bei ähnlichem Umsatz.
  • Aufträge mit wenig Materialbedarf (z. B. reine Montage oder Reparatur) bringen oft einen höheren Rohertrag in Prozent vom Umsatz.
  1. Auftragsmix 
  • Wenn viele kleine oder materialintensive Aufträge zusammenkommen, kann der durchschnittliche Rohertrag stark schwanken.
  • Handwerksbetriebe beobachten deshalb häufig die Rohertragsquote pro Auftrag und steuern Aufträge gezielt, um den Gesamtertrag stabil zu halten. 

Fazit:

Der Rohertrag in einem Handwerksbetrieb ist variabel, weil direkte Kosten (Material, Fremdleistungen) und Effizienz je nach Auftrag stark unterschiedlich ausfallen. Deshalb ist es üblich, auftragsbezogen zu kalkulieren, statt einfach mit einer festen Rohertragsquote zu rechnen.

 

Für mehr Fachinformationen zum Thema: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

Kommentar schreiben

Kommentare: 0