Viele Handwerksbetriebe können höhere Energiepreise nicht an Kunden weitergeben

Energie- und Betriebskosten

 

  • Strom und Gas für Maschinen, Öfen oder Werkstätten
  • Heizung und Warmwasser
  • Transport und Logistik

Durch die steigenden Energiepreise der letzten Jahre steigen diese Kosten deutlich, oft schneller als die Einnahmen.

 

Warum Handwerker die Preise nicht weitergeben können

 

  1. Kundensensibilität: Viele Kunden reagieren sehr empfindlich auf Preiserhöhungen, besonders bei Dienstleistungen, die regelmäßig in Anspruch genommen werden (z. B. Friseure oder Bäcker).
  2. Marktdruck: Handwerksbetriebe stehen häufig in Konkurrenz zu anderen Betrieben, die eventuell noch nicht ihre Preise erhöht haben.
  3. Auftragsvolumen: Wenn ein Betrieb die Preise stark erhöht, könnten Kunden abspringen – gerade bei kleinen Betrieben mit wenigen Stammkunden riskant.

Folgen

 

  • Gewinnmargen schrumpfen: Die Betriebe müssen mehr für Energie ausgeben, verdienen aber nicht mehr.
  • Kostenverlagerung: Manche Betriebe versuchen, Kosten durch weniger Personal, kürzere Öffnungszeiten oder billigere Materialien auszugleichen – was Qualität oder Service beeinträchtigen kann.
  • Liquiditätsprobleme: Besonders kleinere Betriebe geraten dadurch schneller in finanzielle Schwierigkeiten.

Mögliche Unterstützungen

 

  • Staatliche Förderungen oder Energiezuschüsse
  • Energieeffizienzmaßnahmen (z. B. moderne Geräte, bessere Isolierung)
  • Bündelverträge bei Strom/Gas
  • Preisanpassungen, aber gestaffelt oder moderat, um Kunden nicht zu verlieren

Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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