Handwerksbetriebe sollten den Return on Investment ihrer Anschaffungen kennen

Was ist ROI?


ROI misst, wie viel Gewinn oder Nutzen eine Investition im Verhältnis zu den Kosten erzeugt:

 

Beispiel: Ein neuer CNC-Fräser kostet 20.000 €, spart aber Arbeitszeit und steigert den Umsatz um 5.000 € pro Jahr. Nach 4 Jahren hätte der Betrieb 20.000 € Umsatzplus erzielt → ROI = 100 %.

 

Warum ROI für Handwerksbetriebe relevant ist:

 

·       Kapital effizient einsetzen: Handwerksbetriebe haben oft enge Budgets. Jede Anschaffung sollte gut überlegt sein.

·       Investitionsentscheidungen objektivieren: ROI liefert eine messbare Basis, statt nur auf Bauchgefühl zu entscheiden.

·       Kosten-Nutzen optimieren: Manche Maschinen oder Werkzeuge sehen teuer aus, amortisieren sich aber schnell durch Zeitersparnis oder Qualitätssteigerung.

 

Tipps zur Berechnung im Handwerksbetrieb:

 

·       Direkte Effekte erfassen: Mehr Umsatz, weniger Ausschuss, weniger Arbeitszeit.

·       Indirekte Effekte berücksichtigen: Verbesserte Qualität, schnellere Auftragsabwicklung, bessere Kundenbindung.

·       Zeitfaktor einbeziehen: Manche Investitionen zahlen sich erst über mehrere Jahre aus – ROI sollte jährlich berechnet werden.

 

Praxisbeispiel:

Ein Handwerksbetrieb investiert 10.000 € in ein Werkzeug, das 2.000 € pro Jahr an Materialeinsparung und 1.000 € pro Jahr an Zeitersparnis bringt. Nach etwas über 3 Jahren hat sich die Investition amortisiert.

 

Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

Kommentar schreiben

Kommentare: 0