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Kostenverläufe in Handwerksbetrieben unterliegen saisonalen Schwankungen

1. Witterung und Jahreszeiten

 

  • In vielen Handwerksbereichen (z. B. Bau, Garten- und Landschaftsbau, Dachdecker, Maler) ist die Arbeit stark wetterabhängig.
  • Im Winter kann es z. B. durch Frost, Schnee oder Regen zu geringerer Produktivität kommen.
  • In der Hochsaison (Frühling und Sommer) steigt die Nachfrage, was oft Material- und Lohnkosten erhöht, da mehr Personal benötigt wird.

2. Materialpreise

 

  • Materialien wie Holz, Asphalt, Farben oder Heizstoffe schwanken saisonal.
  • Im Sommer können Preise für bestimmte Baustoffe steigen, weil die Nachfrage höher ist.
  • Manche Lieferanten bieten im Winter Rabatte, wenn die Nachfrage sinkt.

3. Personal- und Lohnkosten

 

  • Saisonale Beschäftigte oder Aushilfen werden oft in Spitzenzeiten eingestellt, was die Lohnkosten kurzfristig erhöht.
  • Überstunden oder kurzfristige Auftragsannahmen können ebenfalls die Kosten nach oben treiben.

4. Auftragsvolumen

 

  • Während der Hauptbau- und Renovierungssaison steigen die Aufträge, während im Winter oft Auftragsflaute herrscht.
  • Handwerksbetriebe müssen diese Schwankungen beim Liquiditäts- und Kostenmanagement berücksichtigen.

Praxis-Tipp: Viele Betriebe planen Reservekosten für die Nebensaison ein und kalkulieren ihre Preise saisonal, um Schwankungen auszugleichen.

 

Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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