Transparenz im Handwerksbetrieb beginnt beim Kostenvoranschlag

Hier sind die drei Säulen, warum Transparenz beim KVA so entscheidend ist:

 

1. Präzision statt Pauschalen

 

Ein guter Kostenvoranschlag schlüsselt genau auf, wofür der Kunde bezahlt. Transparenz bedeutet hier:

 

  • Materialkosten: Genaue Bezeichnung und Menge (nicht nur „Installationsmaterial“).
  • Lohnkosten: Schätzung der Arbeitsstunden oder Festpreis pro Gewerk.
  • Nebenkosten: Fahrtkosten, Rüstzeiten oder Entsorgungsgebühren klar benennen.

2. Rechtliche Sicherheit und Spielräume

 

Transparenz schützt beide Seiten. In Deutschland gilt die Faustregel: Ein Kostenvoranschlag darf in der Regel um 15 % bis 20 % überschritten werden, sofern dies sachlich begründet ist.

 

  • Ist der KVA jedoch detailliert, erkennt der Kunde sofort, warum Mehrkosten entstehen (z. B. wenn beim Aufklopfen der Wand morsche Rohre gefunden werden, die vorher nicht sichtbar waren).
  • Kommunikation ist der Schlüssel: Sobald absehbar ist, dass der Rahmen gesprengt wird, muss der Handwerker den Kunden informieren. Das ist gelebte Transparenz.

3. Vergleichbarkeit und Professionalität

 

Kunden holen oft mehrere Angebote ein. Der billigste Anbieter gewinnt heute längst nicht mehr immer. Ein transparenter KVA zeigt:

 

  • Dass der Handwerker sich Zeit für die Analyse genommen hat.
  • Dass keine versteckten Kosten lauern.
  • Dass eine seriöse Kalkulation hinter dem Angebot steht.

Unser Tipp für Handwerksbetriebe:

 

Nutzen Sie digitale Tools für die Angebotserstellung. Damit lassen sich Standardpositionen schnell einfügen, aber individuell anpassen. Ein professionelles Layout unterstreicht die Sorgfalt Ihrer Arbeit.

 

Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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