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Wer als Bauunternehmer seine Kosten kennt, kann profitabel arbeiten

Viele Bauunternehmer scheitern nicht an mangelnder Arbeit, sondern an der mangelnden Transparenz über ihre tatsächlichen Ausgaben. Hier ist eine Analyse, warum die Kostenkenntnis der entscheidende Hebel für Ihren Profit ist:

 

1. Die Falle der „Ehda-Kosten“ vermeiden

 

Viele Betriebe kalkulieren nur Material und Fremdleistungen präzise. Die eigenen Lohnkosten werden oft pauschal geschätzt.

 

  • Das Problem: Unvorhergesehene Stehzeiten, mangelhafte Baustellenlogistik oder Nachbesserungen fressen die Marge auf, ohne dass es sofort im Kassensturz auffällt.
  • Die Lösung: Eine präzise Nachkalkulation jedes Projekts. Nur wer weiß, wo er bei Projekt A draufgezahlt hat, kann Projekt B profitabel anbieten.

2. Transparenz schafft Verhandlungsspielraum

 

Wenn Sie Ihre Fixkosten (Hof, Fuhrpark, Verwaltung, Versicherungen) und Ihre variablen Kosten genau kennen, wissen Sie exakt, wo Ihre Preisuntergrenze liegt.

 

  • Sie geraten nicht in Versuchung, Aufträge „um jeden Preis“ anzunehmen, nur um die Liquidität zu sichern, während Sie eigentlich Substanz verbrennen.
  • Sie können gegenüber Auftraggebern souveräner auftreten, weil Sie Ihre Preise mit Fakten (z. B. gestiegenen Indexwerten für Baustoffe) begründen können.

3. Nachträge als Profit-Bringer nutzen

 

Wer seine Kosten kennt, erkennt sofort, wenn eine Leistung außerhalb des Leistungsverzeichnisses (LV) liegt.

 

  • Ohne genaue Kostenkontrolle werden zusätzliche Leistungen oft „mitgemacht“, um den Kunden nicht zu verärgern.
  • Mit System werden diese Abweichungen sofort als Nachtragsangebot formuliert. Das ist oft der Bereich, in dem die eigentliche Rendite erzielt wird.

Die 3 Säulen der profitablen Steuerung:

 

1. Vorkalkulation: Realistische Marktpreise + Risikoaufschlag, um Aufträge mit Gewinnpotenzial zu gewinnen

 

2. Mitlaufende Kalkulation: Soll-Ist-Vergleich während der Bauphase für sofortiges Gegensteuern bei Budgetüberschreitung

 

3. Nachkalkulation: Analyse der Abweichungen als Lerneffekt für das nächste Angebot

 

Wo drückt der Schuh meistens?

 

Oft liegt das Problem gar nicht am fehlenden Wissen, sondern an der Zeit für die Dokumentation. Wenn die Zettelwirtschaft überhandnimmt, gehen Informationen verloren. Moderne Branchensoftware oder einfache digitale Zeiterfassungstools sind heute kein Luxus mehr, sondern die Voraussetzung, um überhaupt „seine Kosten zu kennen“.

 

Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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