Ursache der Kostensteigerungen:
Materialkosten:
- Preise für Baustoffe wie Holz, Stahl, Dämmstoffe und Beton sind in den letzten Jahren stark gestiegen.
- Gründe: Lieferkettenprobleme, Rohstoffknappheit, Inflation, steigende Energiekosten.
Lohnkosten:
- Fachkräftemangel im Bauhandwerk → Unternehmen müssen höhere Löhne zahlen, um qualifiziertes Personal zu halten oder neue zu gewinnen.
- Tarifsteigerungen und gesetzliche Mindestlohnanpassungen treiben die Kosten zusätzlich nach oben.
Entwicklung der Verkaufspreise
- Viele Bauunternehmen erhöhen die Verkaufspreise, aber oft langsamer als Material- und Lohnkosten steigen.
- Gründe:
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- Wettbewerbsdruck: Kunden vergleichen Preise.
- Vertragsbindung: Bei langfristigen Verträgen sind Preise häufig fix.
- Marktpsychologie: Kunden reagieren empfindlich auf Preissteigerungen.
Folgen für Bauunternehmen
- Margen schrumpfen: Gewinn pro Auftrag sinkt.
- Finanzielle Belastung: Cashflow-Probleme durch hohe Vorauszahlungen für Material.
- Investitionsdruck: Weniger Mittel für Modernisierung, Maschinen oder Schulung von Mitarbeitern.
- Preisanpassungen nötig: Manche Unternehmen müssen dynamische Preisgestaltung einführen, z. B. Materialpreisgleitklauseln.
Mögliche Strategien
- Verträge mit Preisgleitklauseln: Material- oder Lohnkostenschwankungen können weitergegeben werden.
- Effizienzsteigerung: Optimierung von Prozessen, weniger Abfall, bessere Planung.
- Diversifikation: Neue Geschäftsfelder, Vorfertigung von Modulen, Digitalisierungsmaßnahmen.
- Lieferantenmanagement: Langfristige Lieferverträge sichern stabile Preise.
Kurz gesagt: Das Bauhandwerk steckt aktuell in einem Kosten-Dilemma – Material- und Lohnkosten steigen stark, während Verkaufspreise nur eingeschränkt angepasst werden können. Ohne Maßnahmen drohen Gewinnverluste.
Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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