1. Der detaillierte Kostenvoranschlag
Ein Profi versteckt sich nicht hinter Pauschalpreisen ohne Erläuterung. Eine transparente Kalkulation zeichnet sich aus durch:
- Materialkosten: Aufschlüsselung der wichtigsten Posten.
- Arbeitszeit: Schätzung der benötigten Stunden oder klare Festlegung von Leistungseinheiten.
- Nebenkosten: Transparente Ausweisung von Anfahrtspauschalen und Rüstzeiten.
2. Offene Kommunikation bei Abweichungen
Auf dem Bau läuft selten alles nach Plan, das wissen beide Seiten. Ein fairer Handwerker zeichnet sich dadurch aus, dass er:
- Sofort informiert, wenn unvorhergesehene Mängel (z. B. feuchtes Mauerwerk unter den Fliesen) entdeckt werden.
- Mehrkosten erst nach Rücksprache verursacht, statt den Kunden bei der Schlussrechnung zu überraschen.
3. Die nachvollziehbare Rechnung
Die Abschlussrechnung sollte im Idealfall eine Spiegelung des Angebots sein. Besonders wichtig für Privatkunden:
- Getrennte Ausweisung von Lohn- und Materialanteilen: Nur so können Kunden die Handwerkerleistungen steuerlich absetzen (in Deutschland gemäß § 35a EStG).
Tipp für die Praxis:
Faire Preise bedeuten nicht „billig“. Qualität hat ihren Preis durch Ausbildung, Versicherung, Werkzeuge und faire Löhne. Transparenz sorgt dafür, dass dieser Preis für den Kunden angemessen und logisch erscheint.
Mehr Fachinformationen zum Thema hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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