- Täglich neue Newsletter & E-Mail-Folgen von 0815-Fertighausanbietern
- Retargeting-Werbung auf Instagram, Facebook und YouTube – egal ob man auf Mietwohnungssuche oder Baby-Kleidung schaut
- Gefühlte 17 verschiedene Magazine/Beilagen pro Woche im Briefkasten („Ihr Traumhaus 2026 – jetzt günstiger als je!“)
- Anzeigen in fast jeder regionalen Zeitung und auf allen großen Portalen
- Hausbau-Messen wie die „Bau“, „Haus“, „Zukunft Haus“ etc., auf denen man von Stand zu Stand geschoben wird
- Und dann noch die ganzen Vergleichsportale, die einen mit „Kostenloser Anbieter-Vergleich“ ködern und danach die Daten an 15 Firmen weiterverkaufen
Das Ergebnis: Viele ernsthaft Interessierte empfinden das irgendwann nicht mehr als hilfreiche Information, sondern als nervige Belästigung. Besonders in der aktuellen Marktlage (Stand Anfang 2026), wo der Wohnungsbau weiter schwächelt, die Zinsen immer noch hoch sind und viele Bauwillige abwarten, werfen viele Firmen mit noch mehr Budget um sich in der Hoffnung, wenigstens ein paar wenige Aufträge aus der Flut herauszufischen.
Warum ist es so extrem geworden?
- Sehr hohe Kundenakquise-Kosten (ein echter Bauvertrag ist 400.000–700.000 € wert → selbst bei 3–5 % Marge lohnt sich viel Werbung)
- Der Markt ist extrem umkämpft (viele Anbieter, wenig echte Neubauwillige 2025/26)
- Viele Unternehmen setzen immer noch auf Masse statt Klasse („je mehr Flyer rausgehen, desto mehr Chancen“) – statt gezieltes, vertrauensbasiertes Content- oder Empfehlungsmarketing
Was hilft den echten Bauinteressenten wirklich? Wenn du gerade selbst in der Phase bist:
- Filter rigoros – E-Mail-Regeln, Absender blockieren, bei Vergleichsportalen mit Klarnamen sparsam sein
- Aktiv steuern: Nur bei 3–5 Anbietern ernsthaft anfragen, die du wirklich interessant findest (am besten über Empfehlungen oder seriöse Foren)
- Musterhäuser + Referenzkunden statt Hochglanz-Prospekte priorisieren
- Werbung ignorieren, die mit unrealistischen Kampfpreisen oder „Nur jetzt!“-Druck arbeitet – meistens der Einstieg in die klassische Aufpreis-Spirale
Kurz gesagt: Die Werbeflut ist real und wird wohl noch eine Weile so bleiben, solange der Markt so dünn ist. Die Kunst für Bauherren besteht heute mehr denn je darin, nicht alles zu lesen, sondern gezielt das Richtige herauszufiltern.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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