- Persönliche und räumliche Nähe / Zugang zur Privatsphäre
Handwerker (Elektriker, Heizungsbauer, Schlosser, Dachdecker etc.) kommen oft ins Haus, in die Wohnung, manchmal sogar in sensible Bereiche (Kinderzimmer, Schlafzimmer, Keller mit privaten Unterlagen). Der Kunde muss darauf vertrauen, dass
- nichts gestohlen wird
- nichts beschädigt oder unbefugt genutzt wird
- die Person seriös und zuverlässig ist
- Fachliche Sicherheit und Qualität der Ausführung
Viele Gewerke haben direkt mit Sicherheit zu tun:
- Elektroinstallationen → Lebensgefahr bei Fehlern
- Gas- und Wasserinstallationen → Explosions- oder Wasserschadenrisiko
- Statik-relevante Arbeiten (Dach, Balkon, Treppen) → Einsturzgefahr
- Brandschutz, Abgasanlagen → CO-Vergiftung oder Brand
Hier vertraut der Auftraggeber blind darauf, dass der Handwerker die geltenden Normen (DIN, VDE, EnEV etc.) kennt und einhält.
- Langfristige Gewährleistung und Verantwortung
Bei Baumängeln haftet der Handwerker oft 5 Jahre (§ 634 BGB bei Bauwerken), manchmal länger. Der Kunde muss darauf vertrauen, dass der Betrieb in 3–4 Jahren noch erreichbar ist, kulant bleibt und Mängel ohne große Streitigkeiten behebt.
- Vertrauen schlägt Preis – Studien belegen das
Mehrere Untersuchungen (u. a. GfK-Studien der letzten Jahre) zeigen:
- Das Handwerk genießt in Deutschland mit Abstand das höchste Vertrauen aller Wirtschaftszweige (oft 80–85 %).
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Bei der Auftragsvergabe ist Vertrauenswürdigkeit für die meisten Menschen wichtiger als der Preis
(69 % nennen Verlässlichkeit als Hauptgrund).
Transparente Abrechnung, Pünktlichkeit, Sauberkeit auf der Baustelle und persönlicher Kontakt bauen dieses Vertrauen auf.
Fazit:
Ohne dieses Vertrauensfundament würde kaum jemand einen fremden Handwerker ins Haus lassen oder ihm eine teure, sicherheitskritische Installation anvertrauen.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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