Handwerker sollten werbliche Aktivitäten ihrer Kollegen nicht als Maßstab definieren

Nicht jeder Kollege verdient damit mehr:

 

Viele teure Werbeauftritte finanzieren sich nicht selbst, sondern laufen auf Pump oder werden aus anderen Einnahmen quersubventioniert. Man sieht die schöne Fassade, nicht die betriebswirtschaftliche Realität dahinter.

 

Zielgruppen sind unterschiedlich:

 

 Was bei einem hippen Bad- und Fliesenleger in der Großstadt mit 30–45-jähriger Kundschaft super ankommt (ästhetische Reels, Before-After-Videos), wirkt bei einem klassischen Heizungsbauer auf dem Land mit 55+-Stammkundschaft oft übertrieben oder unseriös.

 

Der eigene Charakter passt nicht:

 

Wenn jemand eher bodenständig, sachlich und wenig social-media-affin ist, dann wirkt ein krampfhaft „moderner“ Auftritt schnell unecht. Genau das riechen Kunden meilenweit gegen den Wind.

 

Qualität und Mundpropaganda schlagen Glanz oft:

 

In sehr vielen Regionen entscheiden immer noch Empfehlungen von Nachbarn, Bekannten oder dem Architekten – da zählt der zuverlässige, pünktliche und saubere Auftritt vor Ort tausendmal mehr als ein schicker Instagram-Account.

 

Besserer Ansatz wäre stattdessen:

 

  1. Erst die eigene Zielgruppe wirklich verstehen (Alter, Einkommen, Wohnsituation, wie sie Entscheidungen trifft).
  1. Den werblichen Auftritt daran ausrichten, nicht am Kollegen nebenan.
  1. Mit kleinen, authentischen Schritten starten: ordentliche Visitenkarten, sauberes Auto, gepflegte Kleidung, seriöse Website (auch wenn sie schlicht ist), ehrliche Google-Bewertungen fördern.
  1. Nur in Kanäle investieren, bei denen man realistisch messen kann, ob sie Neukunden bringen (z. B. lokale Zeitungsanzeige + QR-Code vs. teure Meta-Ads).

Fazit:

 

Der Maßstab sollte nicht „Was machen die Kollegen gerade Schickes?“, sondern „Was braucht meine Kundschaft, damit sie sich bei mir gut aufgehoben fühlt und mich weiterempfiehlt?“ sein.

 

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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