1. Verändertes Kundenverhalten
- Kunden recherchieren online, vergleichen Preise und Bewertungen, bevor sie einen Handwerker beauftragen.
- Sie erwarten schnelle Reaktionszeiten und digitale Möglichkeiten wie Online-Terminbuchung oder Angebotsanfragen per E-Mail oder Website.
2. Fachkräftemangel
- Viele Betriebe haben volle Auftragsbücher, können aber nicht mehr alle Anfragen bedienen. Das wirkt paradox: trotz Nachfrage ist die Neukundengewinnung schwieriger, weil es auf Kapazitäten ankommt.
3. Wettbewerb und Sichtbarkeit
- Das Internet macht den Wettbewerb transparenter. Wer online nicht sichtbar ist, wird von potenziellen Kunden leicht übersehen.
- Auch Bewertungen auf Google, MyHammer, KennstDuEinen etc. sind heute entscheidend.
4. Marketing wird komplexer
- Früher reichte ein gutes Produkt und eine Empfehlung. Heute müssen Handwerksbetriebe aktiv Marketing betreiben: Social Media, Google Ads, SEO, Content-Marketing.
- Viele Betriebe scheuen das, weil es Zeit und Know-how erfordert.
5. Generationswechsel bei Kunden
- Jüngere Kunden suchen oft online nach Lösungen, wollen flexible Kommunikation und setzen auf digitale Services, während ältere Kunden noch klassische Wege bevorzugen.
Fazit:
Neukundengewinnung im Handwerk ist nicht unmöglich, aber sie erfordert ein Umdenken: weg von rein lokalen, passiven Maßnahmen hin zu aktiver, digitaler Sichtbarkeit, Serviceorientierung und
strategischem Marketing. Betriebe, die diesen Wandel schaffen, können ihre Auftragslage sichern oder sogar ausbauen.
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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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