Die zukünftige Entwicklung des Handwerksbetriebes hängt an dessen Kundenzufriedenheit

1. Mund-zu-Mund-Propaganda & Online-Bewertungen entscheiden über Auftragslage

 

·       In fast allen Handwerksbranchen kommen 60–80 % der Neukunden über Empfehlungen oder Bewertungsportale (Google, BAUHERREN-PORTAL, MyHammer, Facebook etc.).

 

  • Eine einzige sehr gute Bewertung bringt oft mehr als teure Werbung – aber eine schlechte Bewertung kann monatelang nachwirken.
  • Je digitaler die Gesellschaft wird, desto transparenter und schneller verbreiten sich Erfahrungen.

2. Fachkräftemangel → hohe Nachfrage, aber auch hohe Erwartungen

 

  • Viele Betriebe haben vollere Auftragsbücher als je zuvor, können aber nicht alle Aufträge annehmen.
  • Kunden wählen deshalb immer bewusster aus, und zwar nicht nur nach Preis, sondern nach Zuverlässigkeit, Kommunikation, Sauberkeit auf der Baustelle, Termintreue und dem Gesamteindruck.
  • Wer hier schlecht abschneidet, fliegt schnell aus der engeren Wahl – selbst wenn die handwerkliche Qualität top ist.

3. Qualität allein reicht nicht mehr

 

  • Handwerkliche Qualität ist heute meist eine Grundanforderung („Muss sein“) – wenn sie fehlt, ist der Kunde sofort unzufrieden.
  • Die eigentliche Zufriedenheit und Begeisterung entsteht aber durch Zusatzfaktoren: proaktive Kommunikation, saubere Baustelle, Pünktlichkeit, kleine Überraschungen (z. B. sauber hinterlassen, Erklärung per Video, kleine Aufmerksamkeit).

4. Preisdruck & Wettbewerb

 

  • In Zeiten steigender Kosten (Energie, Material, Löhne) können viele Betriebe nicht mehr über den Preis gewinnen.
  • Wer stattdessen über hohe Kundenzufriedenheit → hohe Kundenbindung + Empfehlungen kommt, kann stabilere und oft sogar höhere Preise durchsetzen.

Die Reihenfolge der Erfolgsfaktoren verschiebt sich zunehmend so:

 

  1. Kundenzufriedenheit & Empfehlungsbereitschaft
  2. Termin- & Preistreue + Kommunikation
  3. Handwerkliche Qualität (war früher oft Nr. 1)
  4. Preis (wird erst relevant, wenn die ersten drei Punkte stimmen)

Fazit:


Ein Handwerksbetrieb, der systematisch misst (z. B. kurze Bewertungsanfrage per WhatsApp/Link nach Abschluss), aktiv auf Feedback reagiert und die „weichen“ Faktoren (Kommunikation, Sauberkeit, Verlässlichkeit) professionalisiert, hat deutlich bessere Zukunftschancen als der reine „Qualitäts-Handwerker“, der das alles als „nicht so wichtig“ abtut.

 

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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