Handwerker sollten ihren Interessenten Informationen zur Entscheidungsfindung geben

Was Interessenten wirklich brauchen, um leichter „Ja“ zu sagen. Hier die wichtigsten Informationsbausteine, die du deinen potenziellen Kunden geben solltest (je nach Gewerk natürlich etwas unterschiedlich gewichtet):

 

Klare Gegenüberstellung der sinnvollen Varianten


Beispiel Badezimmer:

 

·       Variante A: Standardfliesen + Acryl-Wanne (ca. 18–24 T€)

·       Variante B: Feinsteinzeug + bodengleiche Dusche (ca. 28–36 T€)

·       Variante C: Premium-Naturstein + Design-Armaturen (ca. 42–55 T€)
Mit kurzen Pro-/Contra-Listen und typischen Lebensdauer-Angaben.

 

Realistische Preisspannen & was den Preis treibt


„Bei einem 14 m² Bad liegen wir derzeit zwischen 24.000 € und 48.000 € brutto – je nach …“. Die 4–5 größten Preistreiber nennen (z. B. Trockenbauaufwand, Vorwand-Elemente, Fliesenformat, Marken-Armaturen etc.)

 

Vorher-Nachher-Beispiele aus vergleichbaren Projekten

 

Am besten mit Grundriss, Fotos und dazugehörigem Budgetrahmen


Typische Entscheidungs-Fallen & wie man sie vermeidet


z. B. „Viele unterschätzen den Aufwand für die Entsorgung der alten Badewanne + Fliesenabbruch. Das sind schnell 2.000–4.000 € extra.“

 

Wartungs- & Folgekosten-Informationen


„Silikonfugen halten ca. 5–8 Jahre, danach muss man erneuern. Bei großformatigen Platten spart man später viel Zeit beim Reinigen.“

 

Zeitplan & Meilensteine


Wann muss man sich für Fliesen/Material entscheiden? Wann kommt der SHK-Mann für die Vorinstallation? Wann ist Endabnahme?

 

Deine persönliche Empfehlung – aber transparent begründet


„Bei Ihrer Wohnsituation und dem gewünschten Pflegeaufwand würde ich Variante B empfehlen, weil …“. Das wirkt nicht aufdringlich, sondern hilfreich.

 

Warum das so stark wirkt

 

  • Der Kunde fühlt sich ernst genommen und nicht verkauft.
  • Er bekommt das Gefühl, selber entschieden zu haben (auch wenn du ihn stark gelenkt hast).
  • Du hebst dich automatisch von den 2–3 anderen Angeboten ab, die meist nur „pauschal 35.000 €“ oder eine lieblose PDF-Liste schreiben.

Fazit:

 

Ein guter Handwerker verkauft nicht primär sein Handwerk. Er verkauft gute Entscheidungen. Wer seinen Interessenten die besten Unterlagen und Erklärungen gibt, gewinnt in 60–80 % der Fälle den Auftrag, selbst wenn er nicht der Günstigste ist.

 

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

Kommentar schreiben

Kommentare: 0