1. Kommunikation ist das halbe Gewerk
Für einen Handwerker ist eine Verzögerung von zwei Tagen oft „normales Tagesgeschäft“. Für den Kunden bedeutet es aber vielleicht:
- Einen weiteren Urlaubstag opfern.
- Die Küche nicht nutzen können.
- Ungewissheit („Kommen sie überhaupt noch?“). Die Lösung: Ein kurzes Update per WhatsApp oder Anruf bewirkt Wunder für das Sicherheitsgefühl des Kunden.
2. Die „Heiligkeit“ der Privatsphäre
Die Baustelle ist für den Handwerker ein Arbeitsplatz, für den Kunden aber das Wohnzimmer, das Schlafzimmer oder das Bad.
- Staubschutz: Eine sorgfältig abgeklebte Tür zeigt: „Ich respektiere dein Eigentum.“
- Ordnung: Das Hinterlassen einer besenreinen Fläche am Feierabend ist psychologisch enorm wichtig für das Wohlbefinden der Bewohner.
3. Fachchinesisch vs. Verständnis
Handwerker setzen oft Wissen voraus, das Laien nicht haben. Wenn erklärt wird, warum eine Wand erst drei Tage trocknen muss, bevor es weitergeht, steigt die Akzeptanz für die Wartezeit sofort. Transparenz schafft Vertrauen.
4. Verbindlichkeit bei Terminen
Nichts frustriert Kunden mehr als das Zeitfenster „zwischen 8 und 16 Uhr“. Ein Handwerker, der ehrlich sagt: „Ich schaffe es erst um 10:30 Uhr, weil beim Vortermin noch etwas dazwischenkam“, wird meistens auf volles Verständnis stoßen – solange er es rechtzeitig kommuniziert.
Warum ist das so schwierig?
Um fair zu bleiben: Viele Handwerker stehen unter enormem Zeitdruck, haben einen hohen Krankenstand im Team und kämpfen mit unzuverlässigen Materiallieferungen. In diesem Stressmodus schaltet man oft auf „Abarbeiten“ um und vergisst dabei die emotionale Komponente beim Kunden.
Fazit:
Ein guter Handwerker verkauft heute nicht mehr nur seine handwerkliche Leistung, sondern auch ein „gutes Gefühl“ während der Bauphase.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

Kommentar schreiben