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Wer als Handwerker Geld verdienen will, braucht eine klare Ausrichtung

1. Spezialisierung schlägt Generalisierung

 

Wer alles anbietet, konkurriert über den Preis. Wer ein spezifisches Problem löst, konkurriert über die Expertise.

 

  • Der Effekt: Als Spezialist (z. B. für barrierefreie Bad-Sanierung oder hocheffiziente Wärmepumpen-Systeme) kannst du ganz andere Stundensätze aufrufen.
  • Skalierbarkeit: Wenn du immer die gleichen Prozesse durchläufst, wirst du schneller und fehlerfreier. Deine Marge steigt, während der Aufwand sinkt.

2. Die „Wunschkunden-Logik“

 

Ohne Ausrichtung ziehst du Kunden an, die „einfach nur ein Angebot“ wollen. Mit einer klaren Positionierung sprichst du gezielt die Zielgruppe an, die deine Qualität schätzt und bereit ist, dafür zu zahlen.

 

  • Marketing: Deine Werbung wird günstiger und effektiver, weil du genau weißt, wo deine Kunden sind und welche Sprache sie sprechen.
  • Empfehlungsgeschäft: Ein Experte wird gezielter weiterempfohlen als ein Allrounder.

3. Effizienz im Einkauf und Lager

 

Eine klare Ausrichtung strukturiert auch dein Backoffice:

 

  • Du musst nicht 50 verschiedene Armaturenmarken kennen oder vorhalten.
  • Du hast eine stärkere Verhandlungsmacht bei deinen Stammlieferanten, weil du größere Mengen spezifischer Komponenten abnimmst.

Fazit:

 

Viele Handwerker haben Angst, Aufträge zu verlieren, wenn sie sich festlegen. Die Realität zeigt aber: Man verliert meist nur die Aufträge, an denen man ohnehin kaum etwas verdient hat.

 

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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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