Warum Empfehlungen im Handwerk Gold wert sind
- Vertrauensvorschuss: Ein Handwerker betritt den privaten Lebensraum (das Zuhause). Da möchte man sicher sein, dass die Person ehrlich, sauber und kompetent arbeitet.
- Qualitätsnachweis: Fachbegriffe in Angeboten verstehen Laien oft nicht. Das Ergebnis beim Nachbarn zu sehen, ist hingegen ein greifbarer Beweis für die Qualität.
- Geringere Akquisekosten: Ein empfohlener Kunde ist meist schon „vorverkauft“. Man muss weniger Überzeugungsarbeit leisten als bei einem völlig neuen Kontakt.
So machen Handwerker aus „Zufriedenheit“ echte „Empfehlungen“
Zufriedene Kunden sind toll, aber sie werden erst zu Botschaftern, wenn man ihnen einen kleinen Stups gibt:
- Sichtbarkeit vor Ort: Das klassische Baustellenschild oder ein sauber beschriftetes Fahrzeug vor der Tür signalisiert: „Hier arbeitet ein Profi.“
- Bewertungen digitalisieren: Bitten Sie Kunden aktiv um eine Google-Bewertung. Ein Satz wie: „Wenn Sie mit uns zufrieden waren, würden wir uns über ein paar Sterne freuen“, wirkt Wunder.
- Nachfass-Service: Ein Anruf zwei Wochen nach Projektabschluss („Läuft alles wie gewünscht?“) bleibt positiv im Gedächtnis und triggert oft die nächste Empfehlung im Freundeskreis.
- Vorher-Nachher-Fotos: Mit Einverständnis der Kunden geteilte Bilder auf Social Media oder der Website zeigen Stolz auf das eigene Gewerk.
Ein wichtiger Punkt:
Empfehlungen sind ein zweischneidiges Schwert. Ein Fehler oder schlechte Kommunikation verbreitet sich leider oft schneller als eine perfekte Arbeit. Zuverlässigkeit (Pünktlichkeit und Erreichbarkeit) ist heute oft sogar wichtiger für die Weiterempfehlung als die handwerkliche Leistung selbst.
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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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