Hier ein paar aktuelle Pluspunkte, die viel zu wenig kommuniziert werden:
- Gehalt: Viele Handwerksberufe zahlen nach 3–5 Jahren Berufserfahrung (und erst recht als Meister/Selbstständiger) sehr gut, oft besser als viele Bachelor-Abschlüsse in übersättigten Fächern.
- Beispiele für gut bezahlte Bereiche (Durchschnitt brutto/Jahr, ca.-Werte 2025):
- Metallbauermeister → ~60–63.000 €
- Kanalbauer → ~58–61.000 €
- Straßenbauer → ~58–61.000 €
- Dachdecker (mit Erfahrung/Meister) → ~55–58.000 €
- Elektroniker / Mechatroniker (z. B. Gebäudetechnik, Energiewende) → ~50–58.000 €
- Tischler/Schreiner → in manchen Regionen sehr stabil ~50–56.000 €
- Zukunftssicherheit: Energiewende, Sanierungswelle, Wohnungsbau, E-Mobilität, Smart-Home → Elektro, SHK (Heizung-Sanitär-Klima), Metallbau, regenerative Energien und Spezialisierungen boomen massiv.
- Karrierewege: Meister → Betriebsübernahme → eigener Betrieb mit 5–20 Mitarbeitern ist realistisch. Viele Selbstständige verdienen später 80–150.000+ €/Jahr – mit 30–35 oft mehr als der Durchschnitts-Akademiker.
- Abwechslung & Sinn: Du siehst direkt Ergebnisse deiner Arbeit, viele junge Leute finden das erfüllender als Excel & Meetings.
Besonders attraktive Berufe für junge Menschen (aktuell gefragt & mit gutem Image)
- Tischler/Schreiner → kreativ, stabiler Nachwuchs, in Städten oft Wartelisten für Ausbildungsplätze
- Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik → Energiewende-Job, viel Technik & Digitalisierung
- Anlagenmechaniker SHK → Klimawandel + Heizungstausch-Boom
- Mechatroniker (Maschinen-/Fahrzeugtechnik) → sehr technisch, oft hohes Gehalt
- Metallbauer / Konstruktionstechnik → hohe Gehälter, viel Industrie
Wie man das besser an junge Leute herantragen könnte
- Frühe, echte Begegnung: Handwerks-Praktika ab Klasse 7/8 verpflichtend oder stark beworben (ähnlich wie freiwilliges Handwerksjahr, das viele gut finden).
- Social Media & Influencer: TikTok, Instagram & YouTube mit echten Azubis/Meistern, die zeigen: „So sieht mein Tag aus – 3. Lehrjahr, 1.400 € netto + Firmenwagen“.
- Gehalt & Lifestyle transparent machen: Kampagnen à la „Mit 25 schon 4.500–6.000 € brutto + eigenes Auto“ statt nur „sichere Ausbildung“.
- Schulische Berufsorientierung umbauen: Weniger Uni-Messen, mehr echte Handwerks-Baustellen-Tage.
- Vorbilder sichtbar machen: Junge Meisterinnen und Meister unter 30 mit eigenem Betrieb, E-Auto und 4-Tage-Woche pushen.
Fazit:
Das Handwerk hat in vielen Bereichen bessere reale Bedingungen als sein Ruf, aber die Kommunikation hinkt meilenweit hinterher. Wenn man die attraktiven Jobs (Geld + Technik + Kreativität + Selbstständigkeit) endlich so vermarktet wie IT oder Medizin, würden deutlich mehr junge Leute zugreifen.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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