Handwerksunternehmen sollten um Bewerber buhlen und ihre Arbeitsplätze zeigen

Warum das bloße „Wir suchen dringend“ nicht mehr reicht:

 

·       Junge Menschen (Gen Z und Alpha) entscheiden heute viel emotionaler und schneller → sie wollen sehen, ob sie sich wohlfühlen, ob der Job Spaß macht, ob das Team nett ist und ob der Betrieb modern wirkt.

·       Sie scrollen auf Instagram, TikTok und YouTube, nicht in der lokalen Zeitung oder bei der Agentur für Arbeit.

·       Konkurrenz kommt nicht nur aus anderen Handwerksbetrieben, sondern auch aus Industrie, Bürojobs, Influencer-Traum oder gar „nichts tun und Elterngeld+“.

 

Was wirklich hilft – und was viele erfolgreiche Betriebe bereits tun:

 

1. Den Arbeitsplatz zeigen, authentisch und ehrlich mit kurzen Videos/Reels/TikToks:

 

·       Ein typischer Tag (Morgenkaffee → Baustelle → lustiger Fail → Feierabendbier)

·       Vorher-Nachher von Projekten

·       Azubis oder junge Gesellen, die selbst erzählen, was ihnen gefällt (und was nicht)

·       Die Werkstatt / den Fuhrpark / die neueste Maschine vorführen
→ Das schafft Vertrauen und Neugier viel stärker als 08/15-Stellenanzeigen.

 

2. Aktiv buhlen – Employer Branding light:

 

·       Benefits klar und ehrlich kommunizieren (z. B. 4-Tage-Woche möglich? Firmen-Smartphone? Weiterbildung bezahlt? Prämien für gute Leistung?)

·       Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programme mit saftiger Prämie

·       WhatsApp-Bewerbung oder kurzes Sprachnachricht-Video statt 4-seitigem Lebenslauf

·       Azubi-Geschichten auf der eigenen Website oder Social Media

 

3. Plattformen nutzen, wo die Zielgruppe ist

 

·       TikTok & Instagram Reels → hier landen viele Handwerksbetriebe inzwischen Millionen-Views mit humorvollen, ehrlichen Clips (Beispiel: Vögel GmbH oder ähnliche „Handwerk mit Witz“-Kanäle).

·       Die offizielle Imagekampagne des Handwerks („Wir können alles, was kommt“ / „Zeit, zu machen“) liefert Material, das kleine Betriebe kostenlos nutzen können.

 

Fazit:

 

Wer weiterhin nur passiv wartet, verliert. Wer hingegen aktiv zeigt „So sieht’s bei uns aus – komm doch mal vorbei und schau es dir an“, hat deutlich bessere Chancen. Viele Betriebe, die das seit 2–3 Jahren konsequent machen, berichten von deutlich mehr und besseren Bewerbungen, oft sogar von Leuten, die vorher gar nicht ans Handwerk gedacht haben.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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