Das Image von Handwerksunternehmen ist oft schlechter, als sie es verdienen

Das liegt an mehreren Faktoren:

 

1. Vorurteile über „einfachen“ Beruf


Viele Leute verbinden Handwerk stereotyp mit „niedrigqualifizierter Arbeit“, obwohl moderne Handwerksbetriebe hochtechnisches Wissen, Planung und Präzision erfordern. Ein Schreiner, Elektriker oder Sanitärinstallateur arbeitet heute oft mit Hightech-Maschinen, komplexen Softwarelösungen oder energieeffizienten Systemen.

 

2. Unsichtbare Arbeit


Viele handwerkliche Leistungen fallen erst dann auf, wenn sie fehlen oder fehlerhaft sind. Ein perfekt funktionierendes Heizungs- oder Elektrosystem wird selten wahrgenommen. Erst wenn etwas kaputtgeht, wird der Handwerker ins Rampenlicht gerückt.

 

3. Marketing & Sichtbarkeit


Handwerksbetriebe investieren oft wenig in Marketing oder Markenbildung. Im Vergleich zu Dienstleistern oder großen Firmen sind sie weniger sichtbar und werden daher weniger wertgeschätzt.

 

4. Gesellschaftlicher Status


Akademische Berufe genießen in vielen Gesellschaften ein höheres Prestige. Handwerksberufe werden teilweise als „Notlösung“ angesehen, obwohl sie anspruchsvoll, kreativ und wirtschaftlich entscheidend sind.

 

5. Digitalisierung und Imageprobleme


Junge Generationen haben oft keine Vorstellung davon, wie spannend moderne Handwerksberufe sein können. Ohne digitale Präsenz, Social-Media-Auftritte oder Storytelling bleibt das Image traditionell und veraltet.

 

Lösungsansätze könnten sein:

 

  • Sichtbarkeit und Storytelling stärken: Zeigen, wie innovativ und anspruchsvoll Handwerksarbeit ist.
  • Kooperationen mit Bildungseinrichtungen: Jugendliche früh für moderne Handwerksberufe begeistern.
  • Professionelles Marketing: Imageaufbau, Social Media, Website und Referenzprojekte.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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