Und die sieht so aus:
- Hochwertige Arbeitsplätze mit ergonomischen Werkzeugen, Hebe- und Transporthilfen, moderner Schutzkleidung, sauberen und hellen Hallen/Werkstätten
- Digitalisierung überall: CAD-Planung, CNC-Maschinen, Drohnen bei Dachdeckern, Apps für Baustellen-Dokumentation, Augmented Reality bei der Montage
- Gute Ausbildungsvergütung (oft schneller als in manchen Bürojobs eigenständig verdienen)
- Hohe Sinnhaftigkeit und sichtbares Ergebnis (im Gegensatz zu vielen Office-Jobs)
- Sehr gute Aufstiegschancen (Meister, Techniker, Betriebsübernahme, Selbstständigkeit)
- Oft bessere Work-Life-Balance als gedacht (z. B. 4-Tage-Woche-Modelle in manchen Gewerken, geregelte Zeiten)
Trotzdem entscheiden sich zu wenige Jugendliche dafür – vor allem, weil sie diese hochwertige Realität nie richtig sehen.
Was Handwerker (und Innungen) viel stärker tun sollten:
- Social Media ernst nehmen - Kurze, ehrliche Videos von echten Azubis:
- „Mein Arbeitsplatz heute“ (moderne Werkstatt zeigen, nicht nur die Baustelle von 1995)
- Vorher-Nachher von Projekten
- „Was ich in der Woche verdiene / spare“
- Team-Events, Firmenwagen, hochwertige Werkzeuge auspacken
- Tag der offenen Tür / Schnuppertage professionalisieren
Nicht nur „komm mal vorbei und schau zu“, sondern bewusst die Premium-Seite zeigen:
- Neuwertiger Fuhrpark
- Hochwertige Arbeitskleidung und Schutzausrüstung
- Moderne Pausenräume / Umkleiden
- Digitale Arbeitsplätze (Planung am großen Bildschirm)
- Storytelling nutzen
Junge Menschen kaufen heute Geschichten und Emotionen. Zeigt:
„Ich habe mit meinen Händen ein Haus gebaut, das eine Familie glücklich macht.“
„Ich verdiene schon mit 22 mehr als manche Studienabgänger und kann in 5 Jahren selbst Chef sein.“ „Bei uns ist der Arbeitsplatz so hochwertig, dass ich mich richtig wohl fühle.“
- Eltern und Lehrer mit einbeziehen
Die entscheiden oft mit. Elternabende oder Berufsorientierungstage, bei denen man stolz den modernen Arbeitsplatz präsentiert – mit Fotos/Videos von echten Betrieben.
Kurz gesagt:
Das Handwerk hat in vielen Bereichen deutlich hochwertigere Arbeitsplätze als sein Image vermuten lässt. Aber solange man das nicht aktiv, modern und stolz zeigt, bleibt der Nachwuchs bei YouTuber/in, Influencer/in oder Bürojobs hängen, obwohl viele davon später frustriert sind.
Fazit:
Handwerker, die das konsequent umsetzen (und es gibt immer mehr gute Beispiele), haben oft die besten Bewerberzahlen in der Region. Es lohnt sich wirklich, diesen Schritt zu gehen.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

Kommentar schreiben