Ohne ausreichend junge Menschen, die sich für handwerkliche Berufe entscheiden, drohen viele Betriebe langfristig zu verschwinden und mit ihnen wichtige Dienstleistungen für die Gesellschaft (Energie- und Wärmewende, Wohnungsbau, Sanierung, Mobilität usw.).
Genau deshalb ist es entscheidend, dass junge Menschen die realen Vorteile kennenlernen, und hier hat sich 2025/2026 sogar ein positiver Trend abgezeichnet:
Viele aus der Gen Z (besonders 18–28-Jährige) entdecken das Handwerk neu und finden es zunehmend attraktiver als klassische Büro- oder Studienwege. Umfragen (z. B. LinkedIn) zeigen: Fast die Hälfte würde lieber handwerklich oder industriell arbeiten als im Büro.
Die wichtigsten Vorteile für junge Menschen (Stand 2026):
- Sehr hohe Job-Sicherheit
Handwerkliche Berufe gehören zu den krisensichersten überhaupt. Während Bürojobs durch KI & Automatisierung bedroht sind, braucht man immer Menschen, die Heizungen einbauen, Dächer decken, Elektroinstallationen machen oder Autos reparieren.
- Schneller Einstieg ins Geldverdienen
Nach 3 Jahren Ausbildung oft schon 3.000–3.800 € brutto (je nach Region/Beruf) + Zulagen. Viele Akademiker verdienen nach 5–6 Jahren Studium + Berufseinstieg erst später ähnlich.
- Sehr gute Aufstiegs- & Verdienstmöglichkeiten
Meister, Techniker, Betriebsleiter, Selbstständigkeit – das Einkommenspotenzial liegt oft bei 4.500–8.000+ € brutto/Monat.
- Abwechslung & greifbare Ergebnisse
Jeden Tag sieht und spürt man, was man geschaffen hat. Das gibt vielen jungen Leuten mehr Sinn und Zufriedenheit als endlose Meetings oder Excel-Tabellen.
- Moderne Technik & Digitalisierung
Heute arbeiten Handwerker mit Drohnen, 3D-Druck, smarter Gebäudetechnik, Photovoltaik, Wärmepumpen, E-Mobilität. Das ist Hightech zum Anfassen.
- Gute Work-Life-Balance in vielen Betrieben
Flexible Zeiten, 4-Tage-Woche-Modelle und regionale Betriebe gewinnen bei der Gen Z stark an Attraktivität.
- Kein Studiumszwang
Auch mit gutem Abitur lohnt sich das Handwerk oft mehr als ein überlaufenes BWL-/Jura-/Informatik-Studium mit unsicheren Jobaussichten.
Viele junge Menschen wissen das nicht, weil in Schulen und Berufsberatung immer noch zu oft „Studium = besser“ vermittelt wird.
Was helfen könnte:
- Mehr Praktika ab Klasse 8/9 und Schnuppertage
- Authentische Einblicke über Social Media (TikTok, Instagram) von echten Azubis und jungen Meistern
- Kampagnen, die zeigen: „Mit 25 schon 4.500 € + Firmenwagen + eigene Projekte“ statt „mit 28 noch im Call-Center“
- Mehr Wertschätzung und bessere Bezahlung in der Ausbildung (viele Betriebe haben das schon erkannt)
Kurz gesagt:
Das Handwerk ist keine „Plan B“-Option. Es ist 2026 für sehr viele junge Menschen eine der smartesten und zukunftssichersten Entscheidungen.
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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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