Das Handwerk muss sich von seiner besten Seite präsentieren, um Nachwuchs zu begeistern

Genau deshalb reicht es längst nicht mehr, einfach nur „gute Ausbildung“ oder „sicheren Job“ anzubieten. Handwerksbetriebe müssen sich aktiv von ihrer besten Seite zeigen: authentisch, modern und für die Zielgruppe (Gen Z und junge Millennials) ansprechend. Wer das nicht tut, wird schlicht übersehen.

 

Was bedeutet „von der besten Seite präsentieren“ konkret? Hier die wichtigsten Hebel, die sich in der Praxis bewährt haben:

 

1. Starke digitale Präsenz


Junge Leute sind auf Instagram, TikTok, YouTube Shorts und manchmal Snapchat unterwegs, nicht auf der klassischen Homepage oder in der Zeitung.


Zeigt echte Einblicke:

 

·       Vorher-Nachher-Videos von Baustellen

·       Azubis, die lustig oder stolz von ihrem Alltag erzählen

·       „Day in the life“-Formate

·       Humorvolle Challenges (z. B. „Was passiert, wenn der Azubi den Chef überholt?“

 

èViele erfolgreiche Betriebe haben durch genau solche Inhalte plötzlich mehr Bewerbungen bekommen.

 

2. Authentizität statt Hochglanz


Kein Fake-Image mehr. Junge Menschen merken sofort, wenn etwas gestellt wirkt. Zeigt echte Menschen, echte Baustellen, echten Teamspirit, aber auch die modernen Seiten (digitale Planung, E-Fahrzeuge, nachhaltige Materialien, Drohnen auf dem Dach usw.).

 

3. Die echten Vorteile klar kommunizieren


Das Handwerk hat wahnsinnig gute Argumente, sie werden nur zu selten laut gesagt:

 

èSehr gute Verdienstmöglichkeiten (Ausbildung ~1.000 € → Geselle 3.100–3.700 € → Meister bis 8.000 € möglich)

èKrisensicher & systemrelevant

èSchneller Verantwortung & Aufstieg (kein 10-Jahre-Warten auf Beförderung)

èSinnstiftend & kreativ („Ich baue/erschaffe etwas, das bleibt“)

èBeitrag zu Energiewende & Klimaschutz (Wärmepumpen, Photovoltaik, Sanierung)

èOft bessere Work-Life-Balance als in manchen Bürojobs

 

4. Azubis & junge Mitarbeiter als Botschafter einsetzen


Die glaubwürdigsten Werbeträger sind die eigenen Azubis. Schult sie zu „Ausbildungsbotschaftern“, lasst sie auf Messen, in Schulen oder auf Social Media auftreten, das kommt viel besser an als Chef-Statements.

 

5. Imagekampagnen des Handwerks nutzen


Die bundesweite Kampagne „Das Handwerk“ (Motto-Varianten wie „Wir können alles, was kommt“ oder Nachhaltigkeitsfokus) bietet 2026 wieder hunderte fertige Vorlagen, Plakate, Social-Media-Posts und Videos. Einfach mit eigenem Logo anpassen. Das gibt kleinen Betrieben plötzlich die gleiche professionelle Optik wie großen Unternehmen.

 

Fazit:

 

Wer als Handwerksbetrieb Nachwuchs gewinnen will, muss raus aus der „Wir machen gute Arbeit, das reicht doch“-Haltung und aktiv Begeisterung wecken, vor allem digital, authentisch und mit Stolz auf das eigene Können.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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