Handwerksbetriebe, die Nachwuchs suchen, sollten auf sich aufmerksam machen

Wer als Handwerksbetrieb nicht deutlich, laut und vor allem sichtbar auf sich aufmerksam macht, wird schlicht übersehen. Die Konkurrenz (auch aus anderen Branchen und großen Industrieunternehmen) ist riesig, und viele Jugendliche haben gar kein klares Bild davon, wie modern, vielfältig und gut bezahlt Handwerk heute tatsächlich ist.

 

Warum „deutlich auf sich aufmerksam machen“ so wichtig geworden ist:

 

  • Viele Jugendliche kennen das Handwerk nur aus Klischees (dreckig, anstrengend, wenig Zukunft).
  • Gleichzeitig bieten sehr viele Betriebe gar keine authentischen Einblicke.
  • Die besten Azubis wählen heute aktiv aus – und entscheiden sich meist für den Betrieb, der sie emotional abholt, echt wirkt und Spaß zeigt.

Die wirksamsten Wege, 2026 richtig laut aufzufallen:

 

  1. Social Media aktiv und authentisch bespielen (mit Abstand Nr. 1). Kurze, ehrliche Videos/Reels/TikToks vom Alltag:
  • Vorher-Nachher von Baustellen
  • Azubis, die lustig erzählen, was sie wirklich machen (und was sie am Job lieben)
  • Fail-Momente mit Augenzwinkern (macht sympathisch)
  • „Ein Tag als Azubi bei uns“ → Ziel: 3–5 Beiträge pro Woche, konsequent über Monate.
  1. Gezielte Recruiting-Ads schalten (Meta Ads, TikTok Ads)

·       Sehr präzise Zielgruppen: 15–20-jährige in 30–50 km Umkreis, Interessen „Technik, Auto, Handwerken, Gaming, Sport“.
Kosten: oft 5–15 € pro Bewerbung – deutlich günstiger als Headhunter.

 

  1. Employer Branding mit richtig guten Bildern und Videos

·       Professionelle Fotos/Videos von Baustellen, Team-Events, modernem Fuhrpark, Werkstatt.

 

·       Zeigen: „Bei uns gibt’s top Equipment, Weiterbildung, Firmenwagen schon in der Ausbildung, 4-Tage-Woche möglich, etc.“

 

  1. Direkt in Schulen und auf Ausbildungsmessen präsent sein

·       Aber bitte nicht mit langweiliger PowerPoint – sondern mit Mitmach-Stationen, Probier-Baustellen, Give-aways und echten Azubis als Ansprechpartner.

 

  1. Benefits klar und emotional kommunizieren

Nicht nur „gute Bezahlung“, sondern:

 

  • „Du fährst schon mit 18 mit dem Firmenwagen nach Hause“
  • „Nach 3 Jahren über 3.000 € netto“
  • „Eigener Ausbilder nur für 1–2 Azubis“
  • „Viel Verantwortung ab Tag 1“
  • „Wir bilden richtig aus, nicht nur Kaffee kochen“
  1. Azubi-Testimonials und echte Geschichten

·       Ehemalige oder aktuelle Azubis filmen lassen: „Warum ich genau hierher wollte und nicht zu einem großen Konzern“ – das wirkt oft stärker als jede Hochglanz-Anzeige.

 

Fazit:

 

Heute gewinnt im Handwerk nicht mehr der beste Handwerker, sondern der Betrieb, der am lautesten, ehrlichsten und kreativsten zeigt, wie geil der Job wirklich ist.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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