Handwerksfirmen, die sich dem Markt gegenüber öffnen, gewinnen auch neue Mitarbeiter

Genau diese Haltung wird im Fachkräftemangel (der 2026 im Handwerk weiterhin massiv ist) zum echten Nachteil. Umgekehrt wird Offenheit zum entscheidenden Vorteil.

 

Warum „sich dem Markt öffnen“ tatsächlich neue Mitarbeiter bringt:

 

1. Sichtbarkeit = Bewerber erreichen


Wer auf Instagram, TikTok, YouTube oder Facebook zeigt, wie der Alltag aussieht (Baustellen, lustige Momente, fertige Projekte, Azubi-Geschichten, Weiterbildungen, Firmenevents), wird von potenziellen Bewerbern überhaupt erst gefunden. Viele junge Menschen suchen heute nicht mehr bei der Agentur für Arbeit oder auf StepStone, sie scrollen abends und denken: „Da würde ich arbeiten wollen.“

 

2. Authentizität schlägt Hochglanz


Betriebe, die sich öffnen, zeigen echte Menschen, echte Baustellen, echten Teamspirit. Das wirkt oft sympathischer als die 0815-Stellenanzeige „Wir suchen einen/eine Elektriker/in (m/w/d)“.

 

3. Kunden- und Mitarbeitergewinnung verstärken sich gegenseitig


Eine gute Online-Präsenz bringt mehr Aufträge → mehr Umsatz → bessere Löhne & Benefits → attraktiverer Arbeitgeber → leichtere Mitarbeitergewinnung. Viele erfolgreiche Beispiele (Dachdecker, SHK-Betriebe, Tischlereien) berichten genau davon: Seit sie aktiv posten, kommen Bewerbungen „nebenbei“ rein.

 

4. Employer Branding ist im Handwerk kein Nice-to-have mehr


Die Generation Z und die jüngeren Millennials entscheiden sich sehr stark nach Werten, Work-Life-Balance, Teamklima und „Gefühl“. Wer sich nicht zeigt, existiert für diese Zielgruppe nicht.

Was „sich öffnen“ konkret heißen kann:

 

  • Regelmäßig kurze Handyvideos drehen (TikTok/Reels: 15–60 Sekunden)
  • Azubis und Gesellen vor der Kamera sprechen lassen
  • Baustellen-Before/After zeigen
  • Einblicke in Weiterbildung, Firmenwagen, Arbeitskleidung, Feierabend
  • Aktive Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Kampagnen mit Prämie
  • Moderne Karriereseite statt nur „Kontakt“ auf der Homepage
  • Gezielte Ads für Azubis und Gesellen in der Region (kostet oft weniger als man denkt)

Betriebe, die das konsequent machen, berichten häufig: „Wir haben seit 2–3 Jahren keine klassische Stellenanzeige mehr geschaltet, die Bewerbungen kommen trotzdem.“

 

Fazit:

 

Wer sich dem Markt (und damit auch den potenziellen Mitarbeitern) öffnet, gewinnt nicht nur leichter Aufträge, sondern tatsächlich auch leichter gute Leute. Im verschärften Wettbewerb um Fachkräfte ist das mittlerweile einer der größten Hebel, den viele Handwerkschefs noch unterschätzen.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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