Das hat mehrere gut belegte Gründe:
1. Der erste Eindruck entscheidet oft schon digital
Die allermeisten Jugendlichen starten ihre Ausbildungsplatzsuche über Google, Instagram, TikTok oder die Website des Betriebs. Ein chaotischer, veralteter oder unprofessioneller Online-Auftritt
(schlechte Fotos, keine oder alte Azubi-Seite, keine aktuellen Projekte, Rechtschreibfehler…) führt sehr schnell dazu, dass der Betrieb gar nicht erst in die engere Auswahl kommt, selbst wenn die
Bezahlung oder das Team eigentlich super wären.
2. Gen Z und Gen Alpha suchen Sicherheit + Modernität + Sinn
Handwerksberufe punkten inzwischen stark mit Krisensicherheit, guten Verdienstmöglichkeiten und echten Gestaltungsmöglichkeiten. Aber genau diese Zielgruppe achtet stark darauf, ob der Betrieb
„up to date“ wirkt:
· Moderne Arbeitskleidung / einheitliches Erscheinungsbild
· Saubere, aufgeräumte Baustellen / Werkstatt (auch auf Fotos)
· Aktuelle Maschinen & digitale Prozesse
· Wertschätzender Umgang mit Azubis (sichtbar auf Social Media)
·
Professionelle Website + Social-Media-Präsenz mit echten Einblicken
Betriebe, die hier schlecht dastehen, verlieren gegen Konkurrenten, auch wenn sie eigentlich bessere Ausbildungsqualität bieten.
· Studien & Praxisbeobachtungen bestätigen das klar
Viele Handwerkskammern, der ZDH und diverse Studien (BIBB, KOFA, ifh Göttingen etc.) zeigen seit Jahren:
· Attraktivität als Arbeitgeber hängt stark mit sichtbarer Professionalität zusammen.
· Betriebe mit „Exzellente Ausbildung“-Siegel, guter Website, aktivem Social-Media-Auftritt und professionellen Bewerbungsprozessen besetzen ihre Plätze deutlich schneller.
· Umgekehrt gehen vielen klassisch-auftretenden Betrieben („Dat macht ma schon immer so…“) die Bewerbungen aus.
In Zeiten von ~200.000 offenen Stellen im Handwerk (Stand 2025/26) entscheidet nicht mehr nur der Lohn oder „gutes Betriebsklima“ (das erwarten Azubis sowieso). Entscheidend ist: Wirkt der Betrieb wie ein Arbeitgeber, bei dem man sich wohlfühlen und entwickeln kann oder wie ein Relikt aus den 90ern?
Was konkret am meisten bringt (Prioritäten 2026):
- Sehr gute Fotos/Videos von Team, Werkstatt, aktuellen Baustellen, fertigen Projekten
- Aktive, authentische Social-Media-Kanäle (Instagram & TikTok schlagen Facebook bei unter 25-Jährigen bei weitem)
- Moderne, klare Website mit echter Azubi-Seite (kein Standardtext von 2012)
- Einheitliches, gepflegtes Erscheinungsbild (Firmenwagen, Kleidung, Baustellenschilder)
- Sichtbare Wertschätzung (Azubi-Projekte, Erfolge feiern, „Azubi des Monats“ etc.)
Fazit:
Die Aussage der Überschrift ist keine Übertreibung. Sie ist bittere Realität für viele Betriebe, die trotz guter Ausbildungsqualität kaum Bewerbungen bekommen. Wer als Handwerksbetrieb in den nächsten Jahren Nachwuchs gewinnen will, muss professionell auftreten, nicht nur für Kunden, sondern ganz besonders für die Generation, die gerade entscheidet, wo sie die nächsten 3 Jahre verbringen möchte.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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