So lösen Handwerksbetriebe ihre Nachwuchssorgen

1. Mehr und besseres Recruiting – digital und zielgruppengerecht

 

Viele Handwerksfirmen modernisieren ihre Personalgewinnung, um junge Menschen dort zu erreichen, wo sie aktiv sind:

 

  • Social-Media-Recruiting: Handwerker:innen zeigen ihren Arbeitsalltag, Projekte und Teamkultur auf TikTok, Instagram & Co., um junge Talente anzusprechen.
  • Digitale Tools und Job-Bots: Automatisierte Bewerbungs- und Recruiting-Tools helfen, mehr Bewerber:innen zu erreichen und HR-Kosten zu senken.
  • Aktives Ansprechen von Bewerber:innen (Outbound-Recruiting) statt nur passiver Stellenausschreibungen.

Ziel: Handwerksberufe attraktiver und sichtbarer machen – nicht nur als „Notlösung“, sondern als moderne Karrierechance.

 

2. Ausbildung & Nachwuchsförderung – früh ansetzen

 

Da immer weniger junge Menschen eine handwerkliche Ausbildung wählen, setzen Betriebe und Verbände auf:

 

  • Schul- und Projektkooperationen: Kooperationen mit Schulen, Wettbewerbe und Projekte wie „Mach was!“ bringen Schüler:innen praktische Einblicke ins Handwerk.
  • Imagekampagnen: Kampagnen mit Influencer:innen, Events und Praktika sollen das Handwerk als modernen und kreativen Beruf präsentieren.
  • Vereinfachte Bewerbungsverfahren: Manche Betriebe verzichten bewusst auf komplizierte Bewerbungsschreiben, um Hürden für junge Leute abzubauen.

3. Internationale Fachkräfte gezielt gewinnen

 

Ein immer wichtigerer Baustein zur Sicherung des Nachwuchses ist die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte:

 

  • Projekte wie Future International Talents unterstützen Handwerksbetriebe bei der Suche, Einstellung und Integration von Fachkräften aus Ländern wie Kolumbien und Usbekistan, inklusive Sprachkursen und Anerkennung von Qualifikationen.
  • Auch staatliche Informationsangebote wie Make it in Germany zeigen Wege auf, wie Betriebe qualifizierte Handwerker:innen aus dem Ausland gewinnen können.

4. Attraktive Arbeitsbedingungen & Unternehmenskultur

 

Um Nachwuchs zu halten und ältere Fachkräfte zu motivieren, rüsten viele Betriebe auf:

 

  • Bessere Arbeitsbedingungen: Flexiblere Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Betriebsklima, das Wertschätzung zeigt.
  • Karriere- und Entwicklungsperspektiven: Zeigen, dass es neben klassischer Lehre auch Weiterbildungen bis zum Meister gibt – und damit gute Verdienst- und Leitungschancen.

5. Langfristige Image- und Strukturarbeit

 

Verbände, Kammern und Firmen arbeiten verstärkt zusammen, um das Ansehen des Handwerks über branchenweite Initiativen zu stärken:

 

  • Öffentliche Events & Tage der offenen Tür schaffen direkte Begegnungen zwischen Unternehmen und Jugendlichen.
  • Kooperationen zwischen Betrieben und Bildungseinrichtungen sorgen schon früh für realistische Einblicke in Handwerksberufe.

Fazit

 

Handwerksbetriebe lösen ihre Nachwuchssorgen nicht mit einer einzelnen Maßnahme, sondern mit einer Kombination aus:

 

·       moderner, digitaler Personalgewinnung

·       frühzeitiger Nachwuchsförderung

·       internationalem Recruiting

·       attraktiven Arbeitsbedingungen

·       Image-arbeit für das Gewerbe als Ganzes

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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