Handwerksbetriebe, die sich öffnen, verbessern die Chancen, geeignete Fachkräfte zu finden

1. Was bedeutet „sich öffnen“ konkret?

 

„Sich öffnen“ heißt nicht nur einstellen — sondern eine Unternehmenskultur entwickeln, die Fachkräfte anspricht:

 

  • Flexible Arbeitszeitmodelle und Teilzeitoptionen
  • Wertschätzende Kommunikation und flache Hierarchien
  • Moderne Arbeitsmittel & digitale Prozesse
  • Weiterbildung, Karrierepfade und Entwicklungsperspektiven
  • Integration unterschiedlicher Zielgruppen (z. B. Frauen, Geflüchtete, ältere Beschäftigte)

Diese Veränderungen signalisieren: Das Unternehmen ist attraktiv, zeitgemäß und mitarbeiterorientiert.

 

2. Warum verbessert Offenheit die Fachkräfte-Situation?

 

a) Größere Bewerber- Reichweite

 

Ein offenes Profil spricht Menschen an, die heute weit mehr suchen als nur einen Arbeitsplatz:

 

  • Work-Life-Balance
  • Sinnvolle Tätigkeit
  • Respektvolle Unternehmenskultur

Dadurch steigt die Zahl qualifizierter Bewerbungen.

 

b) Geringere Fluktuation

 

Wenn Mitarbeitende sich respektiert und gefördert fühlen:

 

  • sinkt die Wechselbereitschaft,
  • steigt die Loyalität,
  • verringern sich Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten.

c) Besseres Employer Branding

 

Ein Betrieb, der sich positiv darstellt und weiterentwickelt, wird als:

 

·       moderner Ausbildungs- und Arbeitsplatz

·       attraktiver Arbeitgeber

·       zukunftsgerichtetes Unternehmen

 

wahrgenommen, auch über Branchen- und Regionsgrenzen hinaus.

 

d) Nutzung neuer Zielgruppen

 

Offenheit ermöglicht, neue Fachkräfte-Potenziale zu erschließen, z. B.:

 

  • Rückkehrer*innen nach Familienphasen
  • Quereinsteiger*innen mit Weiterbildungsbereitschaft
  • internationale Arbeitskräfte
  • Menschen mit Beeinträchtigungen

Solche Gruppen bleiben oft unerschlossen, wenn Firmen an traditionellen Strukturen festhalten.

 

3. Welche konkreten Maßnahmen wirken?

 

Bereich

Beispielhafte Maßnahmen

Arbeitszeiten

Gleitzeit, Teilzeit, individuelle Schichtmodelle

Arbeitsumfeld

Digitalisierung, ergonomische Ausstattung

Führung & Kultur

Feedback-Systeme, transparente Ziele, Team-Meetings

Attraktivität

Weiterbildung, Aufstiegspfad, Zertifizierungen

Diversität

Gendergerechte Sprache, Barrierefreiheit

 

4. Risiken, wenn man nicht offen ist

 

  • anhaltender Fachkräftemangel
  • hoher Wettbewerbsnachteil
  • schlechteres Arbeitgeberimage
  • steigende Kosten durch wechselnde Beschäftigte

In Branchen mit starkem Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich dieser Effekt.

 

5. Fazit:

 

Offenheit ist kein „weiches Extra“ — sie ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil.
Handwerksbetriebe, die:

 

·       modern kommunizieren

·       zeitgemäße Arbeitsbedingungen bieten

·       Vielfalt und Entwicklung fördern ...

 

… haben messbar bessere Chancen, qualifizierte Fachkräfte zu finden und zu binden.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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